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Im Bestand bauen

Ein Gespräch über den Wert unseres gebauten Bestandes für das Bild der Stadt

  

Das Bauen wurde im 20. Jahrhundert zumeist mit Neubau verbunden. Aber das Neue ist schon länger nicht unbedingt die erste Wahl – Flächen werden knapp, Baukosten steigen durch gesellschaftlich erforderliche Standards. Dazu ist die Bauindustrie aufgrund des Ressourcenverbrauchs zu einem ökologischen Problem geworden. So rückt das Umbauen, das Weiterbauen des Bestehenden wieder mehr in den Fokus. 

 

Aber um welchen Bestand geht es? Die Frage wurde bisher üblicherweise mit besonderen „historischen“, in der Mehrheit unter Denkmalschutz gestellten Gebäuden beantwortet. Wir alle kennen Industrieareale oder markante Villen die zu Kulturstandorten werden, erinnern uns an Museumsneugründungen die bestehende Gebäude wie Umspannwerke oder Lagerhallen nutzen. Was aber ist mit unserer Alltagsarchitektur, mit den Wohnbauten der 60er- und 70er-Jahre, mit Kirchen, Parkhäusern oder aus der Nutzung fallenden Shoppingarchitekturen?

 

Worin liegt der Wert des gebauten Bestandes auch über das einzelne Bauwerk hinaus?  Das wollen wir am 12. Mai im Studio ZR6 in Wiesbaden mit drei lehrenden Architekten des Fachbereichs Architektur und Bauingenieurwesen der Hochschule RheinMain diskutieren.


Podiumsdiskussion mit:

  • Prof. Volker Kleinekort, Architekt und Stadtplaner BDA DASL
  • Prof. Dr. Georg Ebbing, Architekt BDA
  • Prof. Daniel Seiberts, Architekt

Freuen Sie sich auf praxisnahe Impulse aus der Forschung, lebhafte Diskussionen und Raum für Ihre Fragen.​​​​​​​

Datum: 12. Mai 2026
Uhrzeit: 19 bis 21 Uhr
Veranstaltungsort: Studio ZR6, Zietenring 6, 65195 Wiesbaden

Eintritt frei

Anmeldung Teilnehmer:in

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