11.03.2026, 16:00-18.30 Uhr
Film & Podium: Sicher wohnen, neu beginnen (?) – Frauen auf dem Weg in ein gewaltfreies Leben
Teilnahme kostenlos, Spende vor Ort erwünscht
Eingeladen sind alle, die beruflich mit dem Themenbereich Häusliche Gewalt und/oder Wohnen, soziale Dienste zu tun haben sowie Studierende und wissenschaftliche Angestellte aus dem Bereich Soziale Arbeit und Stadtentwicklung, Außerdem eingeladen sind alle, die sich für das Thema interessieren.
Ein Zuhause ist mehr als vier Wände – es ist ein Ort der Sicherheit und Selbstbestimmung. Geeigneter Wohnraum für Betroffene von Häuslicher Gewalt nach einer Trennung oder auch einem Aufenthalt in Schutzeinrichtungen ist existenziell, doch gerade in Zeiten knappen Wohnraums ist der Übergang in ein gewaltfreies Leben für viele Betroffene mehr als herausfordernd. Viele Betroffene verbleiben länger in Schutzeinrichtungen als es der akute Schutzbedarf vorsieht, weil sie keine geeignete Wohnung finden, oder weil sie auf strukturelle Hürden auf dem Wohnungsmarkt treffen. Andere kommen gar nicht erst im Hilfenetz an und gehören zu der steigenden Zahl verdeckter Wohnungsloser.
Im Rahmen unserer Veranstaltung „Film & Podium: Sicher wohnen, neu beginnen (?) – Frauen auf dem Weg in ein gewaltfreies Leben“ laden wir herzlich dazu ein, gemeinsam über diese Themen ins Gespräch zu kommen. Wir möchten verschiedene Filmsequenzen als Ausgangspunkt nutzen, um über die Bedeutung von Wohnraum für Menschen in Gewaltsituationen zu diskutieren, Perspektiven aus Praxis und Politik zu beleuchten und Wege zu erkunden, wie der Übergang von einem Aufenthalt in Frauenschutzeinrichtungen in ein selbstbestimmtes Leben gestaltet und nachhaltig gesichert werden kann.
Wir freuen uns auf den Austausch mit Akteur*innen aus Politik und Fachpraxis und auf wertvolle Anregungen sowie gemeinsame Reflexionen darüber, wie Betroffene bestmöglich begleitet und bestehende Gewaltschutzstrukturen dauerhaft gestärkt werden können.
Unsere Veranstaltung stellt folgende Fragen: Welche Barrieren stehen Betroffenen im Weg bei ihrer Wohnungssuche entgegen? Wie kann ein nachhaltiger Gewaltschutz funktionieren, wenn geeigneter und bezahlbarer Wohnraum nur begrenzt verfügbar ist? Welche strukturellen Lösungen sind notwendig, um Betroffenen verlässliche Perspektiven in ein gewaltfreies Leben zu eröffnen?
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Beschwerdestelle bei Vorkommnissen von Belästigung, Diskriminierung und Gewalt der Technischen Universität Dresden statt.
Ort:
​​​​​​​TU Dresden, Raum wird noch bekannt gegeben
Ablauf:
11.03.2026, von 16:00-18:30 Uhr
Begrüßung
Kurzfilm Sinking Ships
Projektvorstellung SieWo Projekt Leipzig
Interview mit Projektpartner*innen
Filmausschnitte aus dem Film "Zuflucht nehmen"
Diskussion mit Politiker*innen der Landespolitik in Sachsen und der Stadt Dresden (angefragt) aus den Bereichen Soziales und Wohnen
Teilnahmen von den folgenden Mitgliedern aus dem Sächsischen Landtag:
Felix Hitzig (CDU), Albrecht Pallas (SPD), Thomas Löser (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) und Juliane Nagel (Die Linke)
Teilnahme kommunaler Vertretung:
Bürgermeisterin Dr. Kristin Klaudia Kaufmann (Beigeordnete für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Wohnen)
7. Ende der Veranstaltung und Zeit zum Vernetzen