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Kindertageseinrichtungen sind ein wichtiger Ort für suchtpräventives Denken und Handeln. Im Vorschulalter können die „seelischen Abwehrkräfte“ von Kindern gegen eine spätere Suchtgefahr besonders gestärkt werden. Forschungsergebnisse aus der Entwicklungspsychologie und Bindungsforschung weisen auf die entscheidende Bedeutung der Lebenssituation und Beziehungserfahrungen in den ersten Lebensjahren für die gesunde Entwicklung hin.
Prävention bereits im Kindesalter bildet das Fundament für lebenslangen Schutz vor Suchtentwicklung. Suchtprävention in der Kindertageseinrichtung ist insofern nichts Neues, es gilt den Blick zu weiten und sich unter der Brille „Suchtprävention“ den pädagogischen Alltag vertieft anzuschauen.
Im Blick sind auch die alltäglichen Konsumgewohnheiten im Umgang mit Süßigkeiten, Handy/Tablet, Fernsehen, Alkohol und Zigaretten. Erwachsene - Eltern und Pädagogische Fachkräfte – leben Kindern einen Umgang mit „Suchtmitteln“ vor.
Die Fortbildung bietet die Möglichkeit sich mit unterschiedlichen Aspekten von „Sucht und Suchtprävention“ auseinanderzusetzen, den Blick zu schärfen und eigene Handlungsstrategien zu entwickeln.