Foto: Christopher Bühler

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Symposium »Neue Musik in postkolonialer Transformation«

Mittwoch, 25. Feb. 2026 um 14:30 bis
Donnerstag, 26. Feb. 2026 um 15:45
Stuttgart

 Symposium "Neue Musik in postkolonialer Transformation"

In Kooperation mit der Akademie Schloss Solitude lädt das Ensemble Ascolta zu einem zweitägigen Symposium ein, das künstlerische Positionen der europäischen Avantgarde mit globalen Perspektiven in Dialog bringt.
Künstler*innen, Komponist*innen und Wissenschaftler*innen aus verschiedenen Kontexten kommen zusammen, um diesen Fragen in einem offenen, musikalischen Raum zu begegnen. Das Symposium fragt nach der Rezeption afrodiasporischer Neuer Musik im deutschsprachigen Raum, nach der kolonialen Geschichte von Tonaufnahmen und alternativen Zeitkonzepten jenseits westlicher Linearität, nach praktischen Erfahrungen kollaborativer Musikarbeit. In Vorträgen, Live-Thinking-Gesprächen, Panels und musikalischen Beiträgen werden Möglichkeiten künstlerischer Transformation erprobt – als Begegnung auf Augenhöhe, im Zeichen von gegenseitigem Lernen.

Ort: Akademie Schloss Solitude, Solitude 3, 70197 Stuttgart

Programm:

Mittwoch 25.02.2026
14.30 Uhr Begrüßung : Anne Fleckstein / Florian Hoelscher

15.00 Uhr Harald Kisiedu und Christian Grüny: „Orte und Nicht-Orte, Komponist:innen und Nicht-Komponnist:innen“
Impuls-Referate und Dialog

16.15 Uhr Kaffeepause

16.45 Uhr Kaan Bulak: „Safeskin“
Vortrag und Performance mit Audiozuspielungen von Simoné Goldschmidt-Lechner, die leider kurzfristig erkrankt ist.

17.45 Uhr Vortrag / Präsentation Peter Okotor (Stipendiat Akademie Schloss Solitude)
anschließend Peter Okotor im Gespräch mit Harald Kisiedu und Christian Grüny (in English)

18.45 Uhr Musikbeitrag: Freie Improvisation mit Kaan Bulak und Mitgliedern von Ensemble Ascolta

19.30 Uhr Umtrunk mit Fingerfood

Donnerstag 26.02.2026
09.15 Uhr Vortrag / Präsentation Julio Cann Gonzáles (Stipendiat Akademie Schloss Solitude)
Excerpts from his piece "timemachine" (in English)

10.00 Uhr Ketan Bhatti im Gespräch mit Elisa Erkelenz:
“Was wir (nicht) wissen – Offene Fragen aus der Praxis transtraditioneller Zusammenarbeit“

11.00 Uhr melê yamomo
Tumrap susilaning gÄ›ndhing winor laguning lÄ›lagon (In harmony with the song fused by singing)
performance lecture in English

12.00 Uhr Mittagessen

13.15 Uhr Musikbeitrag II
Liza Lim: Transcendental Etude for piano (Talvi Hunt, piano)

13.30 Uhr Musikbeitrag III
Aida Shirazi: Shūr for chamber ensemble (2025/26), Ensemble Ascolta

13.45 Uhr Anne Fleckstein: „Hospitality“
Impulsreferat

14.15 Uhr closing panel in English with Ketan Bhatti, Anne Fleckstein, Christian Grüny, meLê yamomo, moderation: Elisa Erkelenz

Ende gegen 15.30 Uhr

Das Symposium findet in deutscher Sprache statt. Englische Beiträge werden mit dem KI-Tool Wordly live übersetzt.

Das Symposium wird gefördert aus Mitteln des Innovationsfonds Kunst des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg.