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Info


Es gibt eine theoretische Einführung über Ursachen und Arten neurologisch bedingter Sehstörungen sowie das praktische optometrische Management für die neurovisuelle Diagnostik und Theorie.
Demographisch bedingt leiden eine immer größer werdende Zahl von Menschen an neurologischen Erkrankungen, bis zu 40 Prozent sind dabei von Sehstörungen betroffen. Es handelt sich um Patienten nach Infarkten, Tumoren, bei Entzündungen des zentralen Nervensystems, Polyneuropathien aber auch MS-Patienten und Erkrankte mit Myasthenia gravis, Parkinson, Alzheimer…
Hier sind jedoch nicht die Augen das Problem, sondern die Steuerung der visuellen Funktionen und deren Repräsentation. Symptome sind Gesichtsfeldausfälle, Störungen der Okulomotorik, Doppelbilder, Einschränkung von Sehschärfe, Kontrastsehen, Farbensehen, Pupillenadaptation, Akkommodation und Konvergenz. Weiterhin kommt es zu Problemen der Repräsentation und Verarbeitung, wie z.B. Fixationsstörungen, Störungen der visuellen Exploration, Fusionsprobleme oder Neglect. Diese Personengruppen sind fast immer neurologisch und ophthalmologisch “abgeklärt”, leiden aber weiterhin unter, teilweise erheblichen Sehstörungen.
Entdeckt diese notwendige Facette eures Berufes! Der Workshop sensibilisiert für dieses Kundenklientel und zeigt praktische Wege für eine neurooptometrische Versorgung. Der Workshop findet mit Übungen mit betroffenen Probanden statt.

Eine Anmeldung von Studierenden ist nach persönlicher Absprache mit der VDCO möglich. 

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​​​​​​​Referentin: 

Esther Goeltzer


Fortbildungspunkte: 

zertifiziert mit 4 COE Punkte

Zeitplan:

18.03. - 19.03.2023

Samstag: 9:00 – 18:00 Uhr Ort: Berliner Hochschule für Technik, Haus: Kurfürstenstraße 141, 10785 Berlin
Sonntag: 9:00 – 16:00 Uhr Ort: Esther Goeltzer Augenoptik und Optometrie, Martin-Hoffmann-Strasse 16, 12435 Berlin


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