Mitarbeitende der Heimaufsicht beurteilen im Rahmen ihrer Prüf- und Beratungstätigkeit regelmäßig Sachverhalte, die unmittelbar mit pflegefachlichen Fragestellungen verbunden sind. Dabei stellt sich häufig die Frage: Was lässt sich aus Pflegeplanung und Pflegedokumentation tatsächlich ableiten – und wo sind die Grenzen einer belastbaren Bewertung?
Dieses digitale Tagesseminar vermittelt praxisnahes pflegefachliches Grundlagen- und Orientierungswissen speziell für Mitarbeitende der Heimaufsicht. Ziel ist es, pflegerische Prozesse, Einschätzungen und Dokumentationen besser nachvollziehen und fachlich einordnen zu können – ohne dabei die unterschiedlichen Rollen und Verantwortungsbereiche aus dem Blick zu verlieren.
Inhalte des Semianars
- Pflegegrade versus pflegefachliche Einschätzung
- Den Pflegeprozess verstehen
- Risikoeinschätzungen richtig einordnen
- Expertenstandards in der Pflege
- Pflegedokumentation lesen und einordnen
- Delegation und Vorbehaltsaufgaben
- Fachkraftqualifikation
- Typische Warnsignale bei Prüfungen
- Grenzen der Dokumentationsprüfung
- Pflegequalität ganzheitlich betrachten
Ziel des Seminars
Nach dem Seminar können die Teilnehmenden pflegefachliche Sachverhalte und Dokumentationen differenzierter einordnen.
Arbeitsweise
Neben der fachlichen Vermittlung steht die praktische Anwendung im Vordergrund. Typische Situationen aus Prüfungen und Beispiele aus der Pflegedokumentation werden gemeinsam betrachtet und eingeordnet. Fragen und Erfahrungen der Teilnehmenden können in das Seminar eingebracht werden.
Dozent
Dominik Bruch, Gesundheits- und Krankenpfleger, Versorgungsforscher (M.Sc.), Geschäftsführer von Auf- und Umbruch im Gesundheitswesen
Teilnehmende
Mitarbeitende von Heimaufsichten bzw. zuständigen Aufsichtsbehörden, die im Rahmen ihrer Tätigkeit stationäre oder ambulant betreute Wohn- und Pflegeangebote prüfen, beraten oder bewerten.
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