Menschen mit schweren Erkrankungen oder kognitiven Beeinträchtigungen sind oft nicht mehr über verbale Sprache erreichbar. Der Kontakt und die Beziehungsgestaltung zu ihnen stellen Fachkräfte und An- und Zugehörige vor besondere Herausforderungen. Dann kann eine stille Form der Kommunikation genutzt werden.
In dieser zweitägigen Fortbildung werden die Grundlagen zur nonverbalen Kommunikation vermittelt. Sie lernen, wie über Mimik, Gestik und Berührung Kontakt aufgebaut, Orientierung gegeben und Beziehung gestaltet werden können. Zentrale Inhalte sind das Lesen emotionaler Botschaften in der Mimik und das Erkennen nonverbaler Schmerzsignale. Darüber hinaus wird vermittelt, wie über achtsame Berührungen und bewusste Körperhaltung Zuwendung signalisiert und Sicherheit vermittelt werden können. Das theoretische Wissen wird durch praktische Fallbeispiele ergänzt und direkt angewendet. Durch ein Mikro-Skill-Training werden einzelne kommunikative Fertigkeiten in kurzen Übungseinheiten trainiert und reflektiert. Ziel ist es, die eigene Handlungssicherheit im Umgang mit sprachlich eingeschränkten Menschen zu stärken und neue Wege der Verständigung zu erschließen.
Zeit und Ort
26. Februar 2026, 10:00 – 17:00 Uhr, Hannover*,
27. Februar 2026, 09:00 – 16:00 Uhr, Hannover*,
*LVG & AFS Nds. HB e. V.
Schillerstraße 32, 30159 Hannover
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