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Was tun, wenn ein Kind plötzlich anders wirkt? Wenn eine Bemerkung hängen bleibt, ein Verhalten irritiert und das Gefühl 

aufkommt: Da stimmt etwas nicht?

Viele Fachkräfte erleben in solchen Momenten Unsicherheit, Hilflosigkeit oder Angst, etwas falsch zu machen. Gleichzeitig 

wissen sie aber: Wegsehen ist keine Option.

Diese Fortbildung bietet Orientierung und Sicherheit im professionellen Umgang mit der Vermutung sexualisierter Gewalt.

Die Teilnehmenden erhalten zunächst einen Überblick in die Grundlagen, die helfen, Signale besser einzuordnen und 

handlungsfähig zu bleiben:

  • Was genau verstehen wir unter sexualisierter Gewalt und sexuellem Missbrauch?
  • Welche Daten und Erkenntnisse zeigen, wie verbreitet das Thema ist?
  • Wie gehen Täter*innen vor und warum ist das oft so schwer zu erkennen?
  • Welche Folgen kann Missbrauch für Betroffene haben?

Darüber hinaus werden die rechtlichen Verpflichtungen im Kinderschutz beleuchtet: Was bedeutet der 

Schutzauftrag konkret und wie können Fachkräfte ihn verantwortungsvoll erfüllen?

Der Fokus der Fortbildung liegt auf dem Drei-Phasen-Modell: ein klares, alltagstaugliches Konzept, das Schritt für 

Schritt durch den Prozess des Umgangs mit einer Vermutung führt.

Diese Fortbildung stärkt Sie darin, sensibel wahrzunehmen, professionell zu handeln und sich selbst zu schützen. 

Sie gibt Sicherheit in einem Thema, das verunsichern darf und zeigt, dass niemand damit allein bleiben muss.


Zielgruppe: Die Fortbildung richtet sich an alle Fachkräfte, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten.


Die Fortbildung wird durchgeführt durch:


Sabrina Bauer ist Sozialpädagogin (B.A.) und seit Mai 2022 Mitarbeiterin bei Lilith e.V., der Fachberatungsstelle 

für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene zum Schutz vor sexualisierter Gewalt. Ihre Schwerpunkte liegen 

in der Beratung von Betroffenen, Bezugspersonen und Fachkräften, der Fortbildung von Fachkräften sowie in 

der stellvertretenden Leitung der Beratungsstelle. Sie verfügt über eine Weiterbildung in Systemischer Beratung 

und Therapie und ist als Fachkraft im Kinderschutz (insoweit erfahrene Fachkraft) qualifiziert.


Die Mitarbeiterinnen der Beratungsstelle verfügen über umfassende Erfahrungen in der Beratung von Betroffenen, 

Bezugspersonen und Fachkräften sowie in der Präventions- und Bildungsarbeit. Durch regelmäßige fachliche 

Fort- und Weiterbildungen halten sie ihr Wissen zu Themen wie sexualisierter Gewalt, Kinderschutz, psychosexueller 

Entwicklung von Kindern und Jugendlichen sowie traumasensibler Begleitung stets auf dem aktuellen Stand. Dadurch 

sind sie in besonderem Maße qualifiziert, Fortbildungen praxisnah, fachlich fundiert und zielgruppengerecht durchzuführen.





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