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Ein Science Walk durch drei Jahrhunderte universitärer Pflanzensammlung

Bevor der Botanische Garten der Universität Würzburg in den 1960er Jahren seinen heutigen Standort am Dallenberg fand, war er fast 300 Jahre lang im Umfeld des Juliusspitals im Stadtzentrum angesiedelt. Im Lauf dieser Zeit wandelten sich nicht nur seine Lage, sondern auch seine institutionelle Zugehörigkeit – vom Juliusspital zur Universität – und damit seine Aufgaben und Ziele.

Der thematische Einstieg „Wozu ein Botanischer Garten?“ fragt nach den Gründen und Funktionen eines solchen Ortes, denn solche Gärten standen von jeher im Spannungsfeld teils konkurrierender Interessen aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft. Im Vortrag soll der Blick auf die besonderen Aufgaben des Würzburger Gartens im Verlauf von mehr als drei Jahrhunderten gerichtet werden.

Der anschließende Science Walk führt durch die fünf historischen Perioden des Alten Botanischen Gartens beim Juliusspital und verbindet die wechselnden Aufgaben mit den jeweiligen gesellschaftlichen, wissenschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen ihrer Zeit. Der abschließende Ausblick „Botanische Gärten heute“ weitet den Blick auf die Gegenwart: Welche Rolle spielen Botanische Gärten heute als Lern‑, Forschungs‑ und Erfahrungsräume, v.a. in Zeiten multipler Krisen? Und wie können sie dazu beitragen, Pflanzen neu wahrzunehmen und globale Verantwortung zu fördern?

Die Veranstaltung findet in Kooperation des Schelling-Forums mit dem Botanischen Garten der Universität Würzburg und dem Verein Alumni & Friends e.V.

Veranstaltungsort: Schelling-Forums, Klinikstraße 3, 97070 Würzburg


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