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Schwierige Fälle und Expertenpanel: Komplikationen, Revisionen, Explantationstechniken, Re-Implantation und Zukunftstrends
Der langfristige Erfolg implantologischer Therapien hängt nicht allein von einer korrekten Primärbehandlung ab, sondern zunehmend auch von der Fähigkeit, Komplikationen frühzeitig zu erkennen und zielgerichtet zu behandeln. Biologische und technische Komplikationen, unzureichende Verhältnisse von Hart- und Weichgewebe sowie Implantatverluste stellen den Behandler regelmäßig vor anspruchsvolle therapeutische Entscheidungen.
In diesem zweiteiligen Online-Seminar beleuchten zwei erfahrene Referenten anhand klinischer Fallbeispiele die gesamte Bandbreite komplexer implantologischer Revisionen. Im Mittelpunkt stehen die Diagnostik und das Management von Früh- und Spätkomplikationen, moderne Strategien zur Implantaterhaltung sowie die Indikationen und Techniken der schonenden Explantation. Darüber hinaus werden Konzepte für die Defektrekonstruktion und die sichere Re-Implantation nach Implantatverlust vorgestellt und anhand evidenzbasierter Empfehlungen diskutiert.
Im abschließenden Expertenpanel werden schwierige klinische Fälle analysiert, unterschiedliche Behandlungsstrategien kritisch verglichen und praxisrelevante Entscheidungswege aufgezeigt. Ein Ausblick auf aktuelle Entwicklungen und zukünftige Trends – von innovativen Augmentationsverfahren über neue Implantatoberflächen bis hin zu digitalen Behandlungskonzepten – rundet die Veranstaltung ab.
Die Teilnehmer erhalten praxisnahe Handlungsempfehlungen für den Umgang mit implantologischen Komplikationen und profitieren von der langjährigen klinischen Erfahrung beider Referenten sowie der interaktiven Diskussion aktueller Herausforderungen in der modernen Implantologie.
Wir wollen folgenden Fragen nachgehen, zunächst was definiert schwierig? Was definiert einen Misserfolg?
Was sind die potentiellen „Player“? wie ist der zeitliche Kontext? Wann gibt es frühe Misserfolge, wann mittlere Misserfolge und wann kann man von späten Misserfolgen sprechen?
Daneben geht es auch um die Fragen des finanziellen Misserfolges, sich ähnlich wie der chirurgische in frühe, mittlere und späte Misserfolge einteilen lässt.
Referenten
PD Dr. Dr. Markus Schlee
PD Dr. Dr. Markus Schlee ist seit vielen Jahren als niedergelassener Zahnarzt in Forchheim tätig und hat sich umfassend in den Bereichen Implantologie und Parodontologie spezialisiert. Er ist ausgewiesener Spezialist der DGI, DGP und EDA und verfügt über eine breite wissenschaftliche Expertise. Nach seinem Zahnmedizinstudium in Würzburg und der Promotion folgten Tätigkeiten als Stabsarzt sowie als Assistenzzahnarzt, bevor er seine eigene Praxis gründete. Wissenschaftlich qualifizierte er sich durch seine Habilitation an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main. Er ist als Dozent in verschiedenen Masterstudiengängen und Curricula aktiv, insbesondere in der Implantologie, Parodontologie und ästhetischen Zahnheilkunde. Seine Lehrtätigkeit umfasst renommierte Hochschulen wie die Steinbeis-Hochschule Berlin, die Dresden International University, die Universität Frankfurt und die Universität Greifswald. Dabei betreut er regelmäßig Masterstudierende und lehrt schwerpunktmäßig Weichgewebsmanagement, Implantologie und parodontalchirurgische Techniken. Er engagiert sich in zahlreichen nationalen und internationalen Fachgesellschaften, darunter DGI, DGP, DGÄZ, EDA, AAP und IADR, und ist Mitglied wissenschaftlicher Vereinigungen wie der NEUEN GRUPPE. Seine klinische und wissenschaftliche Tätigkeit verbindet er mit einem starken Engagement für Fortbildung und Forschung im Bereich der modernen Zahnmedizin.
Prof. Dr. Dr. K. Andreas Schlegel
studierte Zahnmedizin in Hannover, erhielt die Approbation und begann seine klinische Tätigkeit an der Universitätszahnklinik Basel. Parallel promovierte er an der LMU München und arbeitete anschließend an der Kieferchirurgie der LMU, wo er auch die Zusatzbezeichnung Oralchirurgie erwarb. Während einer Beurlaubung absolvierte er das Medizinstudium an der Semmelweis Universität in Budapest, schloss es mit Promotion und Staatsexamen ab und erweiterte damit seine medizinische Qualifikation. Im Anschluss war Prof. Dr. Dr. Schlegel viele Jahre an der Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie der Universität Erlangen-Nürnberg tätig, wo er die Zusatzbezeichnung Implantologie erhielt, erneut promovierte, die Facharztprüfung zum MKG-Chirurgen ablegte und sich habilitierte. Danach übernahm er Oberarzt- und später geschäftsführende Oberarztpositionen in Jena und Erlangen. Seit 2010 ist er außerplanmäßiger Professor an der FAU Erlangen-Nürnberg. Er engagiert sich intensiv in wissenschaftlichen und berufspolitischen Gremien, ist langjähriges Mitglied im ITI, wirkt in mehreren Prüfungsausschüssen mit und übernimmt zahlreiche Funktionen innerhalb der BLZK und KZVB, unter anderem als Gutachter und Obergutachter für Implantologie. Zudem ist er Vorsitzender des Vereins für Wissenschaftliche Zahnheilkunde in Bayern und Mitglied des Osteology Expert Council. Seit 2012 ist Prof. Dr. Dr. Schlegel in München niedergelassen und führt die Praxis Prof. Schlegel und Kollegen. Wissenschaftlich ist er äußerst aktiv und veröffentlichte mehrere hundert Fachbeiträge sowie zahlreiche Buchkapitel und hielt über tausend Vorträge auf nationalen und internationalen Kongressen.
Moderation
Dr. med. Dr. med. dent. Markus Tröltzsch
ist Facharzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie und Oralchirurg. Er war als Oberarzt an der Klinik und Poliklinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie der Universitätsmedizin Göttingen tätig und leitet jetzt zusammen mit seinem Bruder das Zentrum für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde in Ansbach.
Er ist in verschiedenen Fachgesellschaften aktiv, ist Vorsitzender der Akademie Praxis und Wissenschaften (APW) der DGZMK und referiert sowie publiziert vielfach, insbesondere im Bereich der Augmentationschirurgie und an der Schnittstelle von Medizin und Zahnmedizin.
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