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„Nach Auschwitz ein Gedicht zu schreiben, ist barbarisch“, schrieb Theodor W. Adorno im Jahr 1949. Viele Denker*innen folgten seiner Einsicht, und die Frage nach der Unmöglichkeit sowie den Grenzen der Schoah-Darstellung wird seitdem heftig diskutiert. Mehr als 80 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs ringen verschiedene jüdische Museen mit dieser Herausforderung. Gibt es – und soll es geben – eine bestimmte moralische Verantwortung in dieser Hinsicht? Wie stellt man Gewalt dar, ohne sie zu glorifizieren? In diesem Vortrag werden eine vergleichende Perspektive entwickelt, die diese Fragen in einem neuen Licht erscheinen lässt.

Datum: 5. Mai 2026, 18 Uhr c.t.

Ort: LMU, Geschwister-Scholl-Platz 1, Raum A 125, München

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