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Digitales Fachforum 2 - "Vom Meme zur Mobilisierung? Rekrutierung und Ansprache der (extremen) Rechten auf Social Media"

Eine Veranstaltung der Bundesarbeitsgemeinschaft „Ausstieg zum Einstieg“ e.V. im Rahmen des Kooperationsverbunds dist[ex]. 

Wie nutzen (extrem) rechte Akteur*innen soziale Medien? Welche Narrative, Ästhetiken und Kommunikationsformen werden genutzt? Welche Rolle spielen dabei Algorithmen und Plattformlogiken? Wie können Fachkräfte Menschen begegnen, welche (extrem) rechte Inhalte auf Sozialen Medien konsumieren?

Diese und weitere Fragen stehen im Zentrum des Digitalen Fachforums II: „Vom Meme zur Mobilisierung? Rekrutierung und Ansprache der (extremen) Rechten auf Social Media“. Digitale Kommunikationsräume bieten (extrem) rechten Akteur*innen die Möglichkeit mit vergleichsweise geringem Aufwand und Kosten ein großes Publikum zu erreichen. Dabei werden verschiedene Strategien der Kommunikation angewandt, welche häufig auf die jeweiligen Plattformlogiken angepasst sind. Die Online-Veranstaltung nimmt die digitalen Strategien der (extremen) Rechten in den Blick und beleuchtet das Zusammenspiel von bspw. Memes, Influencing, Algorithmen und Plattformlogik. Dabei geht es auch um die Bedeutung, welche digitale Kommunikationsräume für Radikalisierungs- und Mobilisierungsprozesse haben können.

 Anhand von kurzen Impulsbeiträgen und anschließenden moderierten Fachdiskussionen werden diese Themen multiperspektivisch diskutiert. Im ersten Impulsvortrag von Veronica Bezold (Projekt RexMemes, Forschungsverbund ForGeRex) erhalten die Teilnehmenden einen Überblick über den Forschungsstand zu Strategien und Narrativen (extrem) rechter Akteur*innen in digitalen Räumen. Der zweite Impulsvortrag von Kira Ayyadi (Belltower.News, Amadeu Antonio Stiftung) bezieht dies auf ein konkretes Beispiel und betrachtet die Vorgehensweisen, welche die Gruppe Lukreta nutzt, um von allem junge Frauen und Mädchen im Netz anzusprechen. Der dritte Impulsvortrag eine*r Ausstiegs- und Distanzierungsberater*in beleuchtet, inwiefern die Aktivitäten (extrem) rechter Akteur*innen auf Social Media ihrer Praxiserfahrung nach Hinwendungs- und Abwendungsprozesse beeinflussen und wie Fachkräfte mit Klient*innen über die Interaktion mit (extrem) rechten Inhalten distanzierungsorientiert ins Gespräch kommen können. Anschließend an diese Inputs werden in einer anschließenden moderierten Fachdiskussion aufgegriffen und vertieft, um einen Raum für die gemeinsame Reflexion von Bedarfen, Herausforderungen und Weiterentwicklungsperspektiven schaffen zu können. 

Veranstaltungsreihe digitale Fachforen

Die Fachforen widmen sich aktuellen Fragestellungen der zivilgesellschaftlichen Präventions-, Distanzierungs- und Ausstiegsarbeit, geben einen multiperspektivischen Überblick der Thematik und zeigen Handlungsstrategien auf. Insbesondere werden Fachkräfte aus angrenzenden Feldern (z.B. Kinder- und Jugendarbeit, Bewährungshilfe) adressiert, die sich in ihrer Arbeit mit denselben Thematiken konfrontiert sehen. Die Fachforen bieten einen Raum für einen fachübergreifenden praxisorientierten Austausch unter Einbezug wissenschaftlicher Erkenntnisse, sowie der gemeinsamen Reflexion von Erfahrungen, Angeboten und Handlungsansätzen. 

Die Veranstaltungsreihe wird kofinanziert von der abriporta Stiftung.



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Vorbehalt der Veranstaltenden

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische, queerfeindiche oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

Die Veranstaltenden legen großen Wert darauf, dass das Fachforum in einer respektvollen, diskriminierungssensiblen und konstruktiven Atmosphäre stattfindet. Gewünscht sind engagierte fachliche Diskussionen, in denen unterschiedliche Positionen argumentativ und ohne Polemik, Abwertung oder persönliche Angriffe diskutiert werden können. 

Das Anfertigen von Ton-, Bild- und Videoaufnahmen während der Veranstaltung ist untersagt. Wir bitten um ihr Verständnis und ihre Kooperation, um die Privatsphäre der Teilnehmenden und Referierenden zu schützen.


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