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Über den Workshop
Wie und wo sollten umfangreiche finanzielle Mittel eingesetzt werden, um den Markthochlauf erneuerbarer Kraftstoffe wirksam zu beschleunigen?
Im Mittelpunkt des Workshops steht die Leitfrage:
10 Milliarden Euro für den Markthochlauf erneuerbarer Kraftstoffe – wie und wo sollten sie am besten investiert werden?
Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus Forschung, Industrie, Politik, Verwaltung, Projektförderung und Verbänden sollen zentrale Ziele, Förderansätze, Finanzierungsmodelle und geeignete Kriterien zur Bewertung der Wirkung diskutiert werden.
Ziel des Workshops
Ziel ist es, unterschiedliche Perspektiven auf den Markthochlauf erneuerbarer Kraftstoffe zusammenzuführen und konkrete Ansatzpunkte für den zielgerichteten Einsatz öffentlicher und privater Mittel zu erarbeiten.
Dabei sollen insbesondere folgende Fragen betrachtet werden:
- Welche Ziele sollen mit dem Markthochlauf erreicht werden?
- Welche Technologien, Kraftstoffe, Anwendungen und Standorte sollten priorisiert werden?
- Welche Förder- und Finanzierungsinstrumente sind besonders geeignet?
- Wie kann die Wirkung der eingesetzten Mittel nachvollziehbar bewertet werden?
Arbeitsformat
Die Teilnehmenden arbeiten in moderierten Kleingruppen an thematisch gegliederten Leitfragen. Die Ergebnisse werden dokumentiert, anschließend im Plenum vorgestellt und gemeinsam diskutiert.
Die Gruppeneinteilung erfolgt vorab auf Grundlage der Anmeldungen. Zwischen den einzelnen Themenblöcken kann ein Wechsel der Gruppen vorgesehen werden, um unterschiedliche Perspektiven zusammenzuführen.
Leitfragen
1. Welche Ziele sollen mit dem Markthochlauf erreicht werden?
Diskutiert werden unter anderem der Beitrag zum Klimaschutz, die Erhöhung der Versorgungssicherheit, die Stärkung der technologischen Marktführerschaft, der Aufbau industrieller Produktionskapazitäten sowie die Schaffung von Wertschöpfung und Arbeitsplätzen.
Darüber hinaus soll geklärt werden, wie der Begriff „Markthochlauf“ konkret definiert und anhand messbarer Ziele beschrieben werden kann.
2. Wie sollten 10 Milliarden Euro eingesetzt werden?
Im Fokus stehen unter anderem:
- technologische Prioritäten oder mögliche Ausschlüsse;
- die Priorisierung bestimmter Verkehrssektoren und Nutzergruppen;
- die Förderung von Investitionen in Produktionsanlagen;
- der Ausgleich von Preisdifferenzen gegenüber fossilen Kraftstoffen;
- Anforderungen an Standorte, Rohstoffe und Nachhaltigkeit;
- Verfahren zur Auswahl besonders vielversprechender Konzepte.
3. Wie können die finanziellen Mittel mobilisiert werden?
Mögliche Instrumente umfassen Zuschüsse, Kredite, Bürgschaften, nationale und europäische Fördermittel, Ko-Finanzierungsmodelle, die Beteiligung der Industrie sowie eine Finanzierung über Endverbraucher oder Abgaben auf fossile COâ‚‚-Emissionen.
4. Wie kann die Wirkung der Investitionen bewertet werden?
Diskutiert werden die Notwendigkeit und der Umfang eines Monitorings sowie geeignete Kennzahlen, beispielsweise:
- vermiedene Treibhausgasemissionen;
- substituierte Mengen fossiler Energieträger;
- aufgebaute Produktionskapazitäten;
- geschaffene Arbeitsplätze;
- industrielle Wertschöpfung.
Zielgruppe
Der Workshop richtet sich insbesondere an Vertreterinnen und Vertreter aus:
- Forschung und Entwicklung;
- Kraftstoff-, Energie- und Anlagenindustrie;
- Luftfahrt, Schifffahrt und Straßenverkehr;
- Politik und Verwaltung;
- Projektförderung und Finanzierung;
- Verbänden und relevanten Netzwerken.
Teilnahme
Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich. Die Zahl der Plätze ist begrenzt.
Veranstaltungsort
Schulungs- und Ausstellungszentrum (SAZ) des Technologie- und Förderzentrums (TFZ)
Schulgasse 18
94315 Straubing
Für die Gruppenarbeit stehen zusätzliche Räumlichkeiten in unmittelbarer Nähe zur Verfügung.
Veranstalter und Förderung
Der Workshop wird im Rahmen des Projekts SynergyFuels organisiert.
Das Projekt SynergyFuels wird im Rahmen des Gesamtkonzepts Erneuerbare Kraftstoffe durch das Bundesministerium für Verkehr aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.
Koordiniert durch: TUMCS
Projektträger: NOW GmbH, VDI/VDE Innovation + Technik GmbH und Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V.
