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S1 - Prävention der sekundären Traumatisierung, Selbstfürsorge und Stressabbau für pädagogische Fachkräfte
Eintägiges Seminar zu „Prävention der Sekundären Traumatisierung, Selbstfürsorge und Stressabbau für pädagogische Fachkräfte“
Inhaltliche Fortbildungskonzeption
Sehr hohe Arbeitsbelastung, erhöhter Zeitdruck und (durch sexualisierte Gewalt) traumatisierte Kinder und Jugendliche, dies ist häufig die Realität im sozialen Arbeitsfeld der Mitarbeitenden in der stationären Kinder- und Jugendhilfe.
Ist es nicht möglich, sich von außen und innen gegen zu hohe Anforderungen abzugrenzen, sind Sekundärtraumatisierungen und Stresserkrankungen die Folge.
Es werden Grundlagen der Selbstfürsorge erarbeitet, die es ermöglichen, den Arbeitsalltag so zu gestalten, dass vorhandene Kraftreserven erhalten bleiben und zusätzlich neue Energien getankt werden können.
Dabei wechseln sich theoretische Inputs mit Entspannungsübungen und Selbsterfahrungseinheiten ab.
Die erlernten Techniken zur Selbstfürsorge und psychischen Stabilisierung eignen sich auch zur Vermittlung an die traumatisierten Kinder und Jugendliche.
Themen des Seminartages
Prophylaxe von:
- Sekundärtraumatisierung
- Burn-out-Syndrom
- Stress und Stresserkrankungen
Anwendung von:
- Entspannungsübungen
- Arbeit mit Imaginationen
- Psychohygiene
Zielgruppe: Ausschließlich Leitungs- und Fachkräfte aus stationären und teilstationären Einrichtungen der Kinder - und Jugendhilfe, der Behindertenhilfe (für Kinder und Jugendliche), Fachkräfte der Jugendämter, der Frauenhäuser mit Kinderbetreuung, Fachkräfte in der Betreuung von umA, sowie Kinderschutzfachkräfte im Zuständigkeitsbereich des Hessischen Ministeriums für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege.
Referentinnen: Claudia Eisenbach, Miriam Vermeil (Wildwasser Wetterau e.V.)
Termin: Mi. 30.09.2026, 9.00 bis 16.30 Uhr
Ort: Kiks Up, Am Goldstein 9, 61231 Bad Nauheim
Zwingende Teilnahmevoraussetzung: siehe oben genannte Zielgruppe