Warum bewältigen zwei Menschen mit derselben Diagnose ihren Alltag völlig unterschiedlich? Und weshalb reichen Diagnosen allein oft nicht aus, um Unterstützungsbedarfe, Ressourcen und Teilhabemöglichkeiten zu verstehen?
Die internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) der WHO ermöglicht einen ganzheitlichen Blick auf Gesundheit und Krankheit. Statt ausschließlich Defizite und Einschränkungen zu betrachten, rückt sie den Menschen mit seinen Fähigkeiten, seinem Lebensumfeld und seinen Teilhabemöglichkeiten in den Mittelpunkt.
In dieser Fortbildung lernen die Teilnehmenden die Grundlagen und den Aufbau der ICF kennen. Anhang praxisnaher Beispiele wird aufgezeigt, wie das biopsychosoziale Modell dabei unterstützen kann, Menschen ganzheitlich zu betrachten, Ressourcen sichtbar zu machen und Teilhabe zu fördern. Darüber hinaus werden Möglichkeiten diskutiert, die ICF-Perspektive in den eigenen beruflichen Alltag zu übertragen.
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