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Stakeholder-Workshop: Geteiltes Qualitäts- und Rollenverständnis schärfen

Am 01. Oktober findet im Rahmen unserer Studie „Unterstützungssysteme ganztägiger Bildung und Betreuung im Grundschulalter“ der Stakeholder-Workshop Unterstützungsangebote bedarfsgerecht gestalten" von 09:00-12:30 Uhr digital statt.

Viele Bundesländer haben Anforderungen an die ganztägige Bildung und Betreuung in Qualitätsstandards, Qualitäts-, Handlungs- oder Orientierungsrahmen festgeschrieben. Auch wenn die konkreten Qualitätsvorgaben und deren Handhabung zwischen den Bundesländern variieren, spielen sie für die Praxis eine wichtige Rolle – und zwar in mehrfacher Hinsicht: So schaffen sie erstens Orientierung und Transparenz über die Qualitätserwartungen an die Praxis. Mindestens ebenso wichtig ist zweitens der Prozess der Entwicklung der Standards. Denn dieser kann dazu beitragen, dass sich Beteiligte aus unterschiedlichen Institutionen über Qualitätsfragen austauschen, die gegenseitigen Perspektiven kennenlernen und die jeweiligen professionellen Selbstverständnisse und Handlungslogiken besser verstehen.

Für Unterstützungssysteme der ganztägigen Bildung und Betreuung liegen bislang keine vergleichbaren Qualitätsstandards vor. Mit dem Workshop möchten wir einen Dialog über Qualitätsanforderungen an Unterstützungssysteme ganztägiger Bildung und Betreuung eröffnen und verschiedene Fragen in den Blick nehmen: Was macht gute Unterstützungssysteme ganztägiger Bildung und Betreuung aus? Welche Qualitätsdimensionen und -aspekte lassen sich – analog zu den Rahmenkonzepten für die ganztägige Bildung und Betreuung – für die Unterstützungssysteme bestimmen? Wie verallgemeinerbar sind solche Qualitätsanforderungen? Inwieweit bzw. wie könnten sie Relevanz für die Praxis der Unterstützungssysteme entwickeln?

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