Anmeldung beendet

Einladung zum 16. Frankfurter Gespräch.

Dienstag, 05. Mai 2026 von 19:00 bis 20:30 Uhr im Livestream.


Liebe Interessierte,

die nächsten Feierlichkeiten zur Wiedervereinigung liegen zwar noch in weiter Ferne, aber wir nehmen das „Superwahljahr“ zum Anlass, um über real-existierende und subjektiv-wahrgenommen ungleiche Lebensverhältnisse in Ost- und Westdeutschland zu diskutieren. Auch knapp 36 Jahre nach der deutschen Wiedervereinigung scheinen diese ungleichen Lebensverhältnisse immer noch präsent zu sein. Die Fragen sind allerdings: in welcher Ausprägung, in welchen Regionen und bei welchen Themen?

Wir diskutieren über die ungleichen Lebensverhältnisse unter anderem in Bezug auf die ärztliche Grundversorgung, den öffentlicher Nahverkehr, Wohnen und Bildungseinrichtungen im ländlichen und städtischen Raum. Welche Konflikte existieren zwischen welchen Regionen oder Personengruppen? Liegen Erkenntnisse darüber vor, dass es Unterschiede in der Wahrnehmung der Menschen innerhalb von ostdeutschen Regionen gibt, wie zum Beispiel Leipzig, Mulda und Reichenbach? Oder sind die Unterschiede doch überregional ausgeprägt und lassen sich besser im Vergleich von Brandenburg und Sachsen oder im Vergleich von Hessen und Niedersachsen erklären? Im Mittelpunkt unserer Diskussionsrunde steht ganz bewusst die lokale Perspektive. Wir möchten der Frage nachgehen, wie die „Menschen vor Ort“ ungleiche Lebensverhältnisse wahrnehmen.

Zusätzlich blicken wir aus gegebenem Anlass natürlich auch auf die zwei zurückliegenden Landtagswahlen in westdeutschen Bundesländern (Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz), sowie auf die drei bevorstehenden Landtagswahlen in ostdeutschen Bundesländern (Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin). Damit wird die Diskussion auch im Zusammenhang mit dem Erstarken des Rechtspopulismus geführt werden, der (mittlerweile) kein ostdeutsches Phänomen (mehr) ist, sondern in vielen westdeutschen Kommunen und Landesparlamenten Einzug erhalten hat.

Unsere Gesprächspartnerin ist Prof‘in. Dr. Astrid Lorenz, Professorin für Politikwissenschaft an der Universität Leipzig. Einige der Forschungsschwerpunkte von Frau Lorenz sind das Politische System Deutschlands, Föderalismus und die Transformation politischer Systeme. Aktuell leitet Frau Lorenz mehrere Forschungsprojekte, unter anderem „Ehrenamtliches kommunalpolitisches Engagement in Gemeinderäten in Sachsen“ und „Elitenmonitor 2 - Personelle Unterrepräsentation der Ostdeutschen in zentralen Führungspositionen“. Frau Lorenz ist zudem Mitglied des Forschungsinstituts Gesellschaftlicher Zusammenhalt.

Auch das 16. Frankfurter Gespräch wird wieder als Hybrid-Veranstaltung durchgeführt, damit alle Interessente aus anderen Regionalgruppen, die Möglichkeit haben sich online zuzuschalten. Bitte wählen Sie dafür die Online-Teilnahmeoption bei Eveeno. Allen Online Teilnehmenden wird der Veranstaltungslink im Vorfeld per Mail zugesandt. Es ist daher sehr wichtig, dass Sie sich über Eveeno für die online Veranstaltung anmelden, da Sie sonst keine Informationen zum Link erhalten werden. Am Veranstaltungstag wird der Live-Stream ab 18:50 Uhr erreichbar sein, die Veranstaltung beginnt pünktlich um 19:00 Uhr und endet um 20:30 Uhr. Eine virtuelle Beteiligung – wie bei den letzten Frankfurter Gesprächen – wird aus organisatorischen Gründen leider nicht angeboten.

Bei weiteren Fragen sind wir gerne per Mail zu erreichen: frankfurtergespraeche@jkm-marburg.de

Wir freuen uns Sie beim nächsten Gespräch begrüßen zu dürfen und verbleiben mit herzlichen Grüßen


Dr. Benedikt Bender, Felix Krieger und Johannes Kreutz



Teilnehmerangaben


Die Anmeldung für diese Veranstaltung ist leider beendet.