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Online-Schulung: Menschenhandel im Kontext von Flucht – Erkennen, Verstehen und Handeln

29.07.2026 09:30 - 12:30

über Zoom

Im Rahmen des Projekts „Dezentrale Beratungs- und Unterstützungsstruktur für Gewaltschutz in Unterkünften für geflüchtete Menschen 2.0“ (DeBUG 2.0) möchten wir Sie zu der Online-Schulung „Menschenhandel im Kontext von Flucht – Erkennen, Verstehen und Handeln“ einladen. 

Menschenhandel ist ein in der Öffentlichkeit wenig bekanntes Phänomen, welches jedoch alltäglich auch in Deutschland stattfindet. Die Hintergründe und Geschichten der von Menschenhandel und Ausbeutung betroffenen Personen sind sehr unterschiedlich – das "typische Opfer von Menschenhandel" gibt es nicht.

In Deutschland haben Betroffene besondere Schutzrechte. Diese greifen jedoch nur, wenn sie als solche erkannt werden. Erst dann können Betroffene bei der Wahrnehmung ihrer Ansprüche und der Entwicklung neuer Perspektiven unterstützt werden. Menschen auf der Flucht sind von Menschenhandel und der Ausnutzung ihrer Vulnerabilität in besonderem Maße bedroht. Zudem bestehen spezifische rechtliche Regelungen und Unterstützungsangebote für Personen, die sich im Asylverfahren befinden und von Menschenhandel betroffen sind oder waren. 

Um hierzu beizutragen, richtet sich diese spezialisierte Fortbildung an Mitarbeitende, die mit Menschen im Asylverfahren bzw. im Kontext der Unterbringung arbeiten und alle Interessierten, die entsprechende Unterstützungskompetenzen erwerben möchten.

Zielgruppe:

Die Fortbildung richtet sich an alle Mitarbeitenden, die mit Personen im Asylverfahren arbeiten und eine größere Sensibilität für Ausbeutung und Menschenhandel, sowie die Identifizierung und Unterstützung von Betroffenen entwickeln wollen. Vornehmlich Mitarbeitende von Gemeinschaftsunterkünften, Erstaufnahmeeinrichtungen und Asylverfahrensberatung. 

Inhalt:

Die kostenfreie Fortbildung bietet umfassende Informationen zum Thema Menschenhandel und Rechten von betroffenen Personen im Asylverfahren und ermöglicht interdisziplinären Austausch zur Identifizierung und Unterstützung Betroffener in Thüringen. Zudem werden konkrete Handlungsmöglichkeiten für Fachkräfte aufgezeigt. 

Referent*innen:

Die Fortbildung wird von zwei Mitarbeiterinnen der Fachberatungsstelle bekom thüringen durchgeführt.


Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Tanja Gref

Multiplikatorin für Gewaltschutz, Kontaktstelle DeBUG 2.0 Ost

AWO SPI GmbH


Die Veranstaltung wird im Rahmen des Projekts „Dezentrale Beratungs- und Unterstützungsstruktur für Gewaltschutz in Unterkünften für geflüchtete Menschen 2.0“ (DeBUG 2.0) angeboten. DeBUG 2.0 ist ein Projekt der Wohlfahrtsverbände AWO Bundesverband, Deutscher Caritasverband, Diakonie Deutschland, Deutsches Rotes Kreuz und Der Paritätische Gesamtverband und wird vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms "Demokratie leben!" gefördert.


Weitere Informationen zu DeBUG 2.0: https://www.gewaltschutz-gu.de/projekte/debug-20

Kontaktstelle Ost: https://awo-spi.de/projekt/gewaltschutz-in-unterkuenften-fuer-gefluechtete-menschen-debug-2-0/


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