Info
Willkommen zur 6. Veranstaltung unserer Reihe "Was bewegt M-V?"
Mit dem Workshop „Gleichstellung stärken in bewegten Zeiten – Strategien, Argumente und Handlungssicherheit“ widmet sich die Reihe „Gesellschaftlicher Wandel in turbulenten Zeiten“ einem Feld, das unter wachsendem Druck steht. Antifeministische Narrative gewinnen an Sichtbarkeit, errungene Standards werden zunehmend in Frage gestellt, und Gleichstellungsakteur:innen in Hochschule, Verwaltung und Zivilgesellschaft erleben verstärkt Gegenwind und Anfeindungen. In diesem Kontext braucht es nicht nur Haltung, sondern auch konkretes Handwerkszeug für den beruflichen Alltag.
Der Workshop bietet Gleichstellungsakteur:innen in Mecklenburg-Vorpommern einen geschützten Raum für Austausch, kollegiale Beratung und gemeinsame Strategieentwicklung. Im Mittelpunkt stehen reale berufliche Situationen: Wie kann ich Gleichstellung überzeugend vertreten? Wie reagiere ich in konflikthaften Gesprächen? Welche Argumente, Methoden und Unterstützungsformen helfen im Alltag tatsächlich weiter?
Die Veranstaltung verbindet die Ebenen Wissen, Können und Netzwerk. Neben praxisnahen Impulsen stehen insbesondere das Ausprobieren, Reflektieren und der kollegiale Austausch im Vordergrund. Ziel ist es, die Handlungssicherheit der Teilnehmenden zu stärken und gemeinsam einen praxistauglichen Werkzeugkoffer zu entwickeln.
Der Workshop ist in zwei thematische Einheiten aufgeteilt, die parallel stattfinden. Die Teilnehmenden werden zu Beginn in zwei Gruppen eingeteilt und wechseln zur Hälfte der Veranstaltungszeit, sodass beide Formate besucht werden können.
Der Workshop wird in Kooperation mit dem Frauenbildungsnetz MV e.V. sowie dem Regionalzentrum für demokratische Kultur Landkreis und Hansestadt Rostock in Trägerschaft der Evangelischen Akademie der Nordkirche durchgeführt.
Termin und Ort
Datum: 01.07.2026
Uhrzeit: 09:00–15:30 Uhr
Ort: Internationales Begegnungszentrum Rostock e. V., Bergstraße 7A, 18057 Rostock
Ablauf
09:00–09:30 Uhr | Ankommen
Informeller Einstieg und Gelegenheit zum ersten Austausch
09:30 Uhr | Beginn der Workshops
Begrüßung, Einführung in Zielsetzung, Ablauf und den geschützten Rahmen der Veranstaltung
Vormittag | Erste Workshop-Phase
Die Teilnehmenden arbeiten in zwei Gruppen parallel:
1. „Nie wieder sprachlos“ – Schlagfertigkeit ist lernbar
In diesem Part stehen konkrete Techniken im Mittelpunkt, die helfen, in herausfordernden Situationen sprachfähig zu bleiben. Nach einem praxisnahen Input werden verschiedene Methoden der Schlagfertigkeit vorgestellt und gemeinsam erprobt. Eigene Erfahrungen und Beispiele der Teilnehmenden werden aktiv einbezogen und bearbeitet.
2. „Zwischen Anpassung und Haltung – Kommunikation bewusst gestalten“
Diese Einheit widmet sich der Frage, wie Kommunikation in konflikthaften oder angespannten Situationen bewusst gestaltet werden kann. Die Teilnehmenden reflektieren unterschiedliche Reaktionsweisen, probieren neue Strategien aus und setzen sich mit dem Einfluss von Erwartungen, Rollen und Rahmenbedingungen auseinander.
ca. 12:00 | Mittagspause
Nachmittag | Zweite Workshop-Phase
Die Gruppen wechseln, sodass alle Teilnehmenden beide Sequenzen besuchen können
Abschlussphase
Gemeinsame Sicherung zentraler Erkenntnisse, Austausch im Plenum sowie Ausblick auf weitere Vernetzungsmöglichkeiten
15:30 Uhr | Ende der Veranstaltung
Ziel der Veranstaltung
Der Workshop soll Gleichstellungsakteur:innen in ihrem beruflichen und gesellschaftlichen Handeln stärken. Ziel ist es, argumentative Klarheit auszubauen, praxistaugliche Strategien für den Umgang mit Gegenwind und Konfliktsituationen zu entwickeln, kollegiale Beratung zu ermöglichen und einen gemeinsam nutzbaren Werkzeugkoffer mit Methoden, Argumenten und Handlungsoptionen zu erarbeiten. Zugleich soll der Workshop nachhaltige Vernetzung zwischen den Teilnehmenden fördern.
Hinweis zur Teilnahme
Der Workshop ist auf eine begrenzte Zahl von Teilnehmenden ausgelegt. Die überschaubare Gruppengröße ist bewusst gewählt, um einen geschützten Rahmen, kollegiale Offenheit und eine intensive gemeinsame Arbeit zu ermöglichen. Bei hoher Nachfrage kann eine Warteliste eingerichtet werden.