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Digitales Fachforum 1 - "Grenzen der Kinder- und Jugendhilfe im Umgang mit (extrem) rechten Jugendlichen"

Die zivilgesellschaftliche Ausstiegs- und Distanzierungsarbeit im Kontext (extreme) Rechte sieht sich angesichts gesellschaftlicher und politischer Entwicklungen kontinuierlich mit neuen Herausforderungen und sich wandelnden Rahmenbedingungen konfrontiert. Gleichzeitig entstehen fortlaufend neue fachliche Fragestellungen wie etwa in der Zusammenarbeit mit Regelstrukturen, wie zum Beispiel der Kinder- und Jugendhilfe. Für Fachkräfte und Organisationen besteht gleichzeitig ein hoher Bedarf an aktuellem und wissenschaftsbasiertem Fachwissen, praxisorientiertem Austausch und der gemeinsamen Reflexion von Erfahrungen, Angeboten und Handlungsansätzen. Inhaltlich widmen sich die Fachforen zentralen Fragestellungen der Präventions-, Distanzierungs- und Ausstiegsarbeit.

Das erste Fachforum 2026 behandelt die Grenzen und Herausforderungen der Kinder- und Jugendhilfe im Umgang mit (extrem) rechten Jugendlichen und nimmt dabei insbesondere die Schnittstellen zwischen pädagogischer Arbeit, Hilfesystemen und spezialisierten Beratungsangeboten in den Blick. Wie gestaltet sich die konkrete Praxis der Kinder- und Jugendhilfe im Umgang mit (extrem) rechten Jugendlichen und welche Herausforderungen und Bedarfe ergeben sich daraus? Wo stoßen Behörden und Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe an ihre Grenzen im Umgang mit (extrem) rechten Jugendlichen? Wo bestehen Potenziale und Chancen im Austausch und der Kooperation der Kinder- und Jugendhilfe und der zivilgesellschaftlichen Ausstiegs- und Distanzierungsberatung im Kontext (extreme) Rechte? Wie können bestenfalls Kooperationen zwischen diesen Akteur*innen etabliert und kontinuierliche Verweisstrukturen geschaffen werden?

Diese und weitere Fragen sollen anhand von kurzen Impulsbeiträgen und anschließenden moderierten Fachdiskussionen gemeinsam mit den Referierenden diskutiert werden. So soll ein Austausch zwischen Referierenden und Teilnehmenden ermöglicht werden, welcher Raum für die gemeinsame Reflexion von Bedarfen, Herausforderungen und Weiterentwicklungsperspektiven bietet.

Referent*innen:

  • Scarlett Wiewald: Diplom-Sozialarbeiterin, geschäftsführende Bildungsreferentin LAK Mobile Jugendarbeit Sachsen e.V. Der Landesarbeitskreis (LAK) Mobile Jugendarbeit Sachsen e.V. ist der Fach- und Dachverband für Mobile Jugendarbeit und Streetwork in Sachsen und vertritt seit 1994 das Arbeitsfeld landesweit. 
  • Distanzierungs- und Umfeldberater: Rote Line – pädagogische Fachstelle Rechtsextremismus. Zu den Aufgabenbereichen zählen sozialpädagogische Einzelfallhilfen und Gruppenangebote für rechtsaffine, (extrem) rechtsorientierte Jugendliche (Zwangssetting), Eltern- und Angehörigenberatung sowie Fachkräfteberatung an Schulen und in der Jugend- und Sozialarbeit.
  • Leon A. Brandt: Rechts- und Kulturwissenschaftler, wissenschaftlicher Mitarbeiter bei SOCLES sowie freier Referent. Zu seinen thematischen Schwerpunkten gehören u.a. Schnittstellen der Kinder- und Jugendhilfe in Kooperation mit Trägern der Demokratieförderung und Extremismusprävention sowie die Transformation der Demokratie.


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Vorbehalt der Veranstaltenden

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische, queerfeindiche oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

Die Veranstaltenden legen großen Wert darauf, dass das Fachforum in einer respektvollen, diskriminierungssensiblen und konstruktiven Atmosphäre stattfindet. Gewünscht sind engagierte fachliche Diskussionen, in denen unterschiedliche Positionen argumentativ und ohne Polemik, Abwertung oder persönliche Angriffe diskutiert werden können. 

Das Anfertigen von Ton-, Bild- und Videoaufnahmen während der Veranstaltung ist untersagt. Wir bitten um ihr Verständnis und ihre Kooperation, um die Privatsphäre der Teilnehmenden und Referierenden zu schützen.


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