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Unsere Körper, unsere Rechte?

Sexuelle und reproduktive Rechte von Migrantinnen in Deutschland

Im Monat November gedenken wir den Betroffenen von Gewalt gegen Frauen und Mädchen. Die Femizide an den Schwestern Mirabal in der Dominikanischen Republik in den 1960er Jahren nahmen  lateinamerikanische und karibische Feministinnen Anfang der 1980er Jahre zum Anlass, den 25. November zum Gedenktag der Opfer von Gewalt an Frauen auszurufen (Dia Internacional de la No Violencia Contra la Mujer). Femizide wie diese stehen in einer langen Kette von Gewalt gegen Frauen. Gewalt an Frauen hat viele Gesichter und sie richtet sich gegen das Selbstbestimmungsrecht der Frauen. Auch die staatliche und gesellschaftliche Kontrolle über unsere reproduktiven und sexuellen Rechte können ein selbstbestimmtes Leben verhindern.


Der Zugang und die Information zu Schwangerschaftsabbrüchen in Deutschland sind hierfür beispielhaft zu nennen. §218 und §219a des StGB kriminalisieren zum einen den Abbruch und verhindern zum anderen, dass praktizierende Ärzt*innen öffentlich informieren dürfen, dass sie Abbrüche vornehmen. Geflüchtete und migrierte Frauen wissen darüber hinaus oftmals nicht, welche reproduktiven Rechte ihnen in Deutschland zustehen. Die fehlende Sprachmittlung und rechtliche Aufklärung in Gemeinschaftsunterkünften und Arzt-Praxen stellen neben rassistischer Diskriminierung zusätzliche Barrieren für migrierte oder als solche gelesenen Frauen dar.


Das Recht auf ein selbstbestimmtes Leben von Frauen und Mädchen wird dabei bewusst oder unbewusst von Gesellschaft, Familie und auch vom Staat eingeschränkt. Wir möchten daher mit Euch in den Austausch kommen und Eure individuellen Erfahrungen hören. Ziel dabei ist es, uns mit unterschiedlichen Verständnissen von Sexualität und Selbstbestimmung, aber auch mit unseren Rechten auseinanderzusetzen.


In einem World Café diskutieren wir an 3 Thementischen:

  • „Was sind sexuelle und reproduktive Rechte?“
  • „Sexuelle Bildung für ein selbstbestimmtes Leben von Frauen und Mädchen - Erfahrungen aus/in den Communities“
  • „Sexuelle und reproduktive Rechte wahrnehmen – negative und positive Erfahrungen in Behörden, bei Ärzt*innen usw.“


Hier finden Sie Einladung und Programm als PDF.


Aufgrund der aktuellen Pandemie-Situation findet die Veranstaltung virtuell statt. Die Gruppenarbeiten werden in kleinen Online-Räumen stattfinden.

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