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Die Fachtagung mit dem Titel „Männer als Betroffene häuslicher Gewalt – Perspektiven in Hamburg” findet am 29.09.2026 ab 13 Uhr im Dock Europe, Bodenstedtstraße 16, Hinterhof, Eingang A, 22765 Hamburg, statt.

In Impulsvorträgen wird der aktuelle Forschungsstand zum Thema Männergewaltschutz präsentiert und das Hamburger Hilfesystem für betroffene Männer vorgestellt. Darüber hinaus wird der Frage nachgegangen, warum es Männern häufig schwerfällt, Hilfe anzunehmen, und welchen gesellschaftlichen und politischen Beitrag geschlechtsspezifische Angebote für Männer leisten können. Es gibt zudem Raum für den Austausch und die Vernetzung mit den bestehenden Akteur*innen des Gewaltschutzes für Männer.

Abgerundet wird die Fachtagung mit einer Lesung des Kinderbuchs „Aarons Umzug“.


Programm:

Ab 12:30 Ankommen der Teilnehmer*innen

13:00–13:10 Begrüßung & Vorstellung

13:10–13:30 Grußworte

Baris Önes (MdHB, Sozialpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion)

Linus Görg (MdHB, Sprecher für Gesundheit, Grüne Fraktion)

13:30–13:50 Thematische Einstimmung „Aarons Umzug“

Clemens Fobian (basis-praevent)

13:50–14:15 Aktueller Forschungsstand zur Lage betroffener Männer

Jana Peters (Referentin der BFK Männergewaltschutz)

14:30–15:00 Beratung männlicher Betroffener Häuslicher Gewalt in Hamburg

Kristina Lühr (Opferhilfe Hamburg e.V.), Anne-Gaëlle Rocher (i.bera) & Xenia Fiebig (Alivio Schutzwohnung)

15:45–16:30 Warum fällt es Männern schwer, Hilfe anzunehmen?

Alexander Bentheim (Männerberater und Coach Hamburg)

16:30–17:00 Männergewaltschutz: Gewinne für Gesellschaft, Politik und Verwaltung

Björn Süfke (Man-o-Mann Bielefeld, Projektleitung „Hilfetelefon Gewalt an Männern“)

17:15–17:30 Abschluss und Ende


* Wir verstehen Geschlecht als ein soziales Konstrukt und Mann-Sein als vielfältig und intersektional. Männer sind für uns demnach alle, die sich als solche verstehen, egal ob aus trans*, inter*, cis oder einer weiteren Perspektive. Daher verzichten wir auf den Asterisk (*) bei Geschlechtszuweisungen wie Männer oder Jungen. Wir nutzen den Asterisk bei Selbstbezeichnungen aus Communities (z. B. trans*, inter*) oder wenn wir alle Geschlechter sprachlich abbilden wollen (z. B. Teilnehmer*innen)

Teilnehmer*in

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