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​​​​​​​Satirisch umhüllt – rassistisch gefüllt?  


Yallah! im Gespräch mit NOKTARA.de 
 

und einem Video zur rechtlichen Einordnung von
Rechtsanwalt Gregor Theado

(Kanzlei BTK Saarbrücken)


Termin: 24.03.2021, 18:00 – 20:00 Uhr


Das Grundgesetz garantiert in Art. 5 Absatz 1 GG die Kunst – und Meinungsfreiheit. Die Meinungsfreiheit umfasst die Freiheiteine Meinung frei zu äußern und/oder zu verbreitenSatire ist eine Form der Meinungsäußerung, deren Ziel es ist, Missstände unterschiedlicher Art zu thematisieren. Dabei bedienen sich Satiriker*innen im Rahmen der Kunstfreiheit verschiedener Mittel. Sie dürfen provozieren und gesellschaftliche Tabus brechen.  

Wie jedes Grundrecht hat auch die Kunst- und Meinungsfreiheit ihre Grenzen (Art. 5 Abs.2 GG)Sie darf verboten werden, wenn andere Gesetze dem entgegenstehen. Das allgemeine Persönlichkeitsrechtdie Störung des öffentlichen Friedens, der Aufruf zu einer Straftat, Volksverhetzung, Beleidigung, Verunglimpfung und Holocaustleugnung sind solche Beispiele.  

Auch unter dem Deckmantel der Satire, werden immer wieder Rassismen transportiert, von denen unter anderem als muslimisch markierte Menschen betroffen sind. Satirische Darstellungen reproduzieren z.B. mit der Darstellung als islamistische Terroristen oder als unterdrückte Frau immer wieder gesellschaftliche Bilder und Stereotypen.

Wir möchten unter anderem auf folgende Fragen eingehen:  

 

  • Wo ist die Grenze zwischen Satire und der Reproduktion von Vorurteilen und Rassismen? Wie weit dürfen Tabubrüche und Provokationen gehen? 
  • Muss Satire religiöse Gefühle berücksichtigen?  
  • Ist die Bewertung der Satire abhängig davon, wer sie macht? 

 

Auch das Satire Magazin NOKTARA.de muss sich tagtäglich diesen Fragen stellen. Wir freuen uns auf die Diskussion!

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