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Hintergrund und Konzeption

Der Wettbewerb im Schienenpersonennahverkehr ist im vollen Gang. Mehr als 60 Mio. Zugkilometer werden pro Jahr ausgeschrieben, in 2015 sogar über 100 Mio. Zugkilometer. Auch im Busbereich gewinnt der Wettbewerb an Fahrt. Gleichzeitig nimmt die Komplexität von Ausschreibungsprojekten zu. Die Anforderungen der Aufgabenträger, aber auch der Shareund Stakeholder an die Verkehrsunternehmen sind in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen. Das bedeutet heute für Ausschreibungsteams, in immer kürzeren Abständen qualitativ hochwertige Angebote zu erstellen, die zum einen wettbewerbsfähig sind und zum anderen bei Ausschreibungsgewinn es ermöglichen, alle in das Projekt gesteckten Erwartungen insbesondere hinsichtlich der Profitabilität und der Qualität erfüllen zu können.

Das zweitägige Seminar vermittelt Ihnen, wie Sie Ausschreibungsprojekte erfolgreich und effizient steuern und Konzepte erstellen, die zu auskömmlichen Verkehrsverträgen führen. Sie lernen den typischen Aufbau von Ausschreibungsprojekten kennen, welche Risiken in den jeweiligen  Phasen bestehen und wie Sie damit erfolgreich umgehen.

Wir vermitteln die Inhalte anhand von Vorträgen und Übungsbeispielen. Die Referenten haben langjährige Erfahrungen in Ausschreibungsprojekten und stehen für eine Wissensvermittlung „aus der Praxis“.

Das zweitägige Seminar richtet sich insbesondere an Teilnehmer, die sich mit dem Management von Ausschreibungsprojekten befassen, die Teil des Projektteams sind sowie an alle anderen Personen, die verstehen möchten, wie Ausschreibungsprojekte bei Verkehrsunternehmen funktionieren.


Zielgruppe

- Projektleiter, -assistenten
- Fach- und Führungskräfte, die in Ausschreibungsprojekten eingebunden sind, 
  speziell Verkehrsunternehmen, aber auch Aufgabenträger
- Sonstige Interessierte aus der Branche


Ablauf im Überblick

Von der Projektvorbereitung bis zum Projektabschluss: Es ist genügend Zeit vorhanden, sie muss nur effizient genutzt werden

Von der Leistungsbeschreibung zum Produkt: Was will der Kunde (Fahrgast und Aufgabenträger) wirklich?

Vom Unternehmensleitbild zu konkreten Maßnahmen im Projekt: Von der Sinnhaftigkeit mit unternehmensweiten Zielen
und Leitbildern zu arbeiten; Welche Anforderungen haben Shareholder? Was sind die Stärken des Unternehmens?

Wenn zwei das Gleiche sagen, meinen sie nicht immer dasselbe: Gemeinsames Verständnis im Projektteam erreichen

EVU fragen, Aufgabenträger antworten: Wie kann ich das Verfahren in meinem Sinne beeinflussen? Wie „beschwere“ ich mich richtig und konstruktiv?

Die Juristen haben auch etwas zu sagen: Juristische Fallstricke in Ausschreibungen

Vom Umgang mit Risiken: Was kann man tun?

Welcher Preis ist der Richtige? Was machen die Wettbewerber? Woher weiß ich eigentlich, ob meine Kalkulationsannahmen stimmen?

Nach dem Projekt ist vor der Inbetriebnahme: Schon während der Projektphase das Know-how für die Inbetriebnahme sichern; 
EDV-basiertes Anforderungsmanagement: Checklisten einmal anders


Mehr zum Thema   
TÜV Rheinland für den Schienenverkehr: https://www.tuv.com/global-rail

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