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Viele bislang analoge Gewohnheiten des modernen Menschen haben sich in die digitale Websphäre verlagert. Die Corona-Epidemie hat diesen Effekt nur noch verstärkt und das auf verschiedenen Ebenen wie Homeshopping, Gaming und Homeschooling. Daneben wird die zwischenmenschliche Kommunikation von wenigen digitalen Plattformen beherrscht, die eine enorme Bindungskraft zu ihren Nutzenden aufgebaut haben.     

Menschen dienen sich auf verschiedene Weise den neuen Medien an was den Diskurs um Medienabhängigkeiten nur noch befeuert. Insbesondere das so genannte Internet Gaming Disorder muss hier genannt werden, das laut dem ICD-11-Diagnosekriterien als Störung anerkannt wurde. Es ist damit zu rechnen, dass weitere Internet-bezogene Störungen in den kommenden Jahren folgen werden.

Das Webmeeting skizziert eingangs den Diskurs um Medienabhängigkeiten und beschreibt das Ausmaß, die Diagnostik und die Einordnung eines noch jungen Phänomens. Erzieherische Prämissen, Interventionsangebote und Hilfen ergänzen den Vortrag.

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Der Dozent beschäftigt sich mit aktuellen Webphänomen von Kindern und Jugendlichen. Im Mittelpunkt stehen Medienaneignung, Gefährdungsneigung sowie Multiplikator*innen und Elternarbeit.


Zielgruppe: Eltern, Fachkräfte, Interessierte

​​​​​​​Das Webmeeting wird auf der Plattform BigBlueButton bereitgestellt.


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