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Humanitäre Aufnahme von Flüchtlingen durch Community Sponsorship – Chancen und Handlungsmöglichkeiten für verschiedene gesellschaftliche Akteure


Im Mai 2019 startete das deutsche Community Sponsorship Pilotprogramm „Neustart im Team“ (NesT). Bei Community Sponsorship-Programmen arbeiten Staat und Zivilgesellschaft Hand in Hand, damit besonders schutzbedürftige Flüchtlinge, die im Erstzufluchtsstaat nicht sicher sind oder deren grundlegenden Rechte wie ihre Gesundheit dort gefährdet sind, in Drittstaaten eine neue Heimat und Schutz finden. Sie ermöglichen es Privatpersonen, NGOs, Kirchengemeinden, Kommunen, Unternehmen und anderen Akteuren, sich aktiv in die humanitäre Aufnahme von besonders schutzbedürftigen Flüchtlingen einzubringen. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Humanitäre Aufnahme von Flüchtlingen durch Community Sponsorship - Chancen und Handlungsmöglichkeiten für die ganze Gesellschaft“ wird ein Blick auf Handlungsmöglichkeiten verschiedener Akteure geworfen sowie der aktuelle Stand des Programmes diskutiert.


Programm

Dienstag, 23. November 2021 10.30 - 12.00 Uhr


Workshop 1: NesT X BUSINESS

Corporate Social Responsibility meets Community Sponsorship

Viele Unternehmen sehen ihre soziale Verantwortung und sind, z.B. im Rahmen von CSR-Aktivitäten oder der Qualifizierung von Mitarbeitenden, bereits für Diversität, Integration und den Flüchtlingsschutz engagiert. Das NesT-Programm ist bisher bei Unternehmen noch wenig bekannt, kann aber eine gute Ergänzung zu diesen Bemühungen darstellen. Die Möglichkeiten für Unternehmen, Community Sponsorship zu unterstützen und die damit verbundenen möglichen positiven Effekte auf Teambuilding und die Unternehmenskultur möchten wir in diesem Workshop, u.a. anhand von Beispielen aus anderen Ländern, aufzeigen und diskutieren


Dienstag, 23. November 2021 16.30 - 18.00 Uhr

Workshop 2: NesT X UNIVERSITY

Community Sponsorship im universitären Kontext

Bereits jetzt engagieren sich viele Studierende im universitären Kontext für den Flüchtlingsschutz und es gibt einige positive Beispiele von Initiativen zur Flüchtlingsaufnahme an deutschen Hochschulen. Welche Chancen bietet das deutsche Community Sponsorship Programm NesT im universitären Kontext und wie können sich Studierende, Hochschulinitiativen und die Hochschulen selbst im Rahmen von NesT für Flüchtlinge einbringen? Diese Fragen werden im Workshop unter Berücksichtigung von Erfahrungen aus anderen Ländern, z.B. Kanada, diskutiert.


Mittwoch, 24. November 2021 10.30 - 12.00 Uhr

Workshop 3: NesT X Kommunales Engagement bei der Flüchtlingsaufnahme - NesT als Chance?

Kommunen nehmen in der Integrationsarbeit eine Schlüsselrolle ein. Auch der Ruf nach der Möglichkeit einer kommunalen Entscheidung zur Aufnahme Schutzberechtigter wird immer wieder artikuliert. Unter Einbezug von Beispielkommunen widmet sich dieser Workshop der Frage, welche Möglichkeiten NesT in diesem Bereich für Städte und Gemeinden bietet.


Mittwoch, 24. November 2021 16.30 - 18.00 Uhr

Workshop 4: NesT X Migrant*innenorganisationen - Community Sponsorship mit migrantischen Communities?

Migrant*innenorganisationen sind wichtige Akteure der zivilgesellschaftlichen Selbstorganisation und des bürgerschaftlichen Engagements. Sie erbringen vielseitige Dienstleistungen und ehrenamtliche Unterstützung, auch um Flüchtlingen in der Situation des Ankommens in Deutschland zu helfen. Wir wollen bei diesem Workshop erarbeiten, wie MOs in ihrer Funktion als Brückenbauer*innen das Programm NesT unterstützen können und über mögliche Kooperationen diskutieren.


Donnerstag, 25. November 2021 10.30 - 12.30 Uhr

Podiumsdiskussion: Community Sponsorship in Deutschland - der Weg zu einem erfolgreichen Programm

Im Rahmen der Podiumsdiskussion wird das Programm NesT von verschiedenen Seiten beleuchtet: Einerseits werden praktische Aspekte und Herausforderungen der vergangenen Monate und Lösungswege für die Zukunft diskutiert. Andererseits wird ein Blick auf die politische Bedeutung des Programmes NesT im Rahmen des Flüchtlingsschutzes in Deutschland geworfen. Es ist geplant, dass sowohl die im Programm aktive Zivilgesellschaft, staatliche Stellen als auch internationale Organisationen und Stiftungen ihre Ideen und Zukunftsbilder präsentieren.



Ansprechpartner für inhaltliche Fragen:


Frau Katharina Mayr (KatharinaNicola.Mayr@caritas.de / Tel.: 0761-200-476)


Ansprechpartnerin für organisatorische Fragen:

Frau Jasmin Scherzinger (jasmin.scherzinger@caritas.de / Tel.: 0761-200-384)




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