Christopher Folz, bichoraro.eu

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Phänomene verstehen und Jungen* pädagogisch begleiten

In einer Zeit, in der „Manosphere“-Influencer*innen, antifeministische und rechtsextreme Narrative zunehmend in die digitalen Lebenswelten von Jungen* vordringen, steht die pädagogische Arbeit vor neuen Herausforderungen. Antifeminismus dient dabei oft als Brückenideologie. Doch wie erkennen wir diese Dynamiken frühzeitig? Und wie können wir Jungen* begleiten, ohne sie an reaktionäre Antworten zur Frage der „richtigen Männlichkeit“ verlieren?

Inhaltliche Schwerpunkte & Praxisbezug

Der Fachtag beleuchtet diese Phänomene durch Fachvorträge der Gastreferent*innen Laura Sasse und Dr. Susanne Kaiser. Im Anschluss können Sie sich für einen der drei interaktiven Workshops entscheiden, in denen wir aufzeigen, wie der Transfer in die pädagogische Praxis gelingen kann.


Programm:

  • 08:30 Uhr Ankommen
  • 09:00 Grußworte
  • 09:30 Vortrag Laura Sasse: Antifeministische Einflussnahme auf die Soziale Arbeit
  • 10:30 Kaffeepause
  • 11:00 Vortrag Dr. Susanne Kaiser: Reaktionäre Geschlechterbilder als Angriff auf die Demokratie
  • 12:00 Mittagessen
  • 13:15 Vertiefungsworkshops
    • Haltung zeigen, Beziehung stärken: Jungen*arbeit als präventiver Raum
      Genderkompetenzzentrum der gps
    • Feed verstehen, Haltung zeigen: Digitale Räume pädagogisch begleiten
      Genderkompetenzzentrum der gps
    • Pädagogischer Umgang mit rechtsaffinen Jugendlichen
      Adolf-Bender-Zentrum
  • 15:45 Abschluss im Plenum
  • 16:00 Ende

Die Beschreibungen der Vorträge und Workshops finden Sie im anhängenden PDF-Dokument.


Weitere Hinweise:

Die Teilnahme sowie die Verpflegung sind kostenlos.

Barrierefreiheit: Das Gebäude sowie die Konferenz- und Seminarräume sind mit dem Rollstuhl befahrbar.

Veranstalter*innen: Adolf-Bender-Zentrum e.V., AWO Saarland e.V., Projekt "Check in", Gemeinnützige Gesellschaft für Paritätische Sozialarbeit mbH (gps)

Förderer: Die Veranstaltung wird im Rahmen der "Partnerschaft für Demokratie" des Saarpfalzkreises im Bundesprogramm "Demokratie leben!" des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) gefördert.

Ausschlusshinweis: Die Veranstaltenden behalten sich vor, Personen, die durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen oder Symbole in Erscheinung treten, von der Veranstaltung auszuschließen.


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