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Vernetzungstreffen der hessischen Fairtrade-Kommunen und -KreiseWir laden Sie herzlich zum 8. Vernetzungstreffen der hessischen Fairtrade-Kommunen und -Kreise am Montag, den 22. Juni, in Kassel ein. Neben Workshops, Best-Practice-Beispielen und einem Markt der Möglichkeiten wird es dieses Jahr besonders viel Zeit zum Austausch geben – sowohl in den Pausen als auch bei einem Open Space am Nachmittag.
Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt. Zum Mittagessen gibt es Gemüse-Couscous mit Kichererbsen und Reis (vegan), Joghurt-Minz-Dip, hausgebackenes Brot sowie frischem Salat und nachmittags hausgebackenen Kuchen, Brezeln und Kaffee.
Wir freuen uns auf Sie und euch!
Annika Waymann
Fachpromotorin für Fairen Handel und nachhaltige Beschaffung
Madeleine Schütz
Eine Welt-Regionalpromotorin Nordhessen
Fairtrade-Town-Steuerungsgruppe Kassel
Programm
09:30 Uhr Willkommens-Café
10:00 Uhr Begrüßung und Kennenlernen Madeleine Schütz & Annika Waymann
10:30 Uhr Vorstellung von Praxis-Beispielen + Grußworte
12:15 Uhr Mittagspause und Markt der Möglichkeiten
13:00 Uhr Workshops
• BNE-Strukturen aus der Perspektive des kommunalen Bildungsmanagements – Einblicke aus Kassel
• Langfristig erfolgreich: Kontinuierliches Engagement in Steuerungsgruppen
• Was Kaffee wirklich kostet
• Fairness in der Lieferkette am Beispiel von MELA WEAR
14:30 Uhr Kaffeepause und Vernetzung
15:00 Uhr Open Space
16:15 Uhr Vorstellung der Ergebnisse aus den Workshops und dem Open Space im Plenum + Abschluss
17:00 Uhr Ende
Workshops:
1. BNE-Strukturen aus der Perspektive des kommunalen Bildungsmanagements – Einblicke aus Kassel
Die Stadt Kassel hat im Bereich BNE-Strukturen aufgebaut, die eine koordinierte Zusammenarbeit innerhalb der Verwaltung sowie mit externen Akteur*innen ermöglichen. Im Workshop werden diese Strukturen und zentrale Erfahrungen aus der Praxis vorgestellt. Daran anschließend wird gemeinsam der Frage nachgegangen, wie sich Themen wie Fairer Handel an bestehende BNE-Strukturen anknüpfen lassen. In Kleingruppen reflektieren die Teilnehmenden, welche Ansätze in ihren eigenen Kontexten vorhanden sind und wie diese für eine stärkere Verknüpfung genutzt werden können. Ziel ist es, vorhandene Strukturen sichtbar zu machen und erste Ideen für Schnittstellen zwischen BNE und Fairem Handel zu entwickeln.
Alissa Hälbig und Dr. Julia Rudolph, Stadt Kassel, Amt für Schule und Bildung
2. Langfristig erfolgreich: Kontinuierliches Engagement in Steuerungsgruppen
In diesem Workshop steht die Zusammenarbeit von Steuerungsgruppen an der Schnittstelle von Haupt- und Ehrenamtlichen im Fokus. Wie können kommunale und zivilgesellschaftliche Vertreter*innen in der Steuerungsgruppe gut zusammenarbeiten? Wie organisieren wir uns erfolgreich als Gruppe? Auf diese und andere Fragen versuchen wir eine Antwort zu finden und geben Ihnen Tipps für eine erfolgreiche Zusammenarbeit.
Hanna Pohlmann, Fairtrade Deutschland e.V. und Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt “Bio-Klima-Gemüse“ der Universität Kassel
3. Was Kaffee wirklich kostet
Kaffee ist alltäglich – und gleichzeitig ein globales Produkt mit komplexen sozialen und ökologischen Auswirkungen. Ziel des Workshops ist es, ein Bewusstsein dafür zu schaffen, dass der Marktpreis eines Produkts nicht dessen „wahren Preis“ widerspiegelt. Auf Basis des True Cost / True Price Ansatzes wird sichtbar gemacht, dass viele Kosten entlang der Lieferkette externalisiert werden – z. B. Umweltbelastungen oder unzureichende Einkommen für Produzent:innen. Zu Beginn des Workshops geben Maresa & Carolin Weißhaar, Gründerinnen des Unternehmens coffeebridge, einen Einblick in die Arbeit von coffeebridge in Uganda. Anschließend erarbeiten die Teilnehmer*innen in Kleingruppen die Kaffee-Wertschöpfungskette.
Maresa & Carolin Weißhaar, coffeebridge gUG
4. Fairness in der Lieferkette am Beispiel von MELA WEAR
In diesem Workshop beleuchten wir die nachhaltige Lieferkette von MELA – von der Rohstoffbeschaffung bis zur fertigen Kollektion. Gemeinsam diskutieren wir aktuelle Herausforderungen, Best Practices und konkrete Maßnahmen, um unsere Lieferkette noch transparenter und verantwortungsvoller zu gestalten.
Larissa Wood und Jonas Stolze, mela wear GmbH
Was ist ein Open Space?
Die Open-Space-Methode ist ein flexibles und partizipatives Workshop-Format, das es Gruppen ermöglicht, sich selbst zu organisieren und Themen zu bearbeiten, die für alle relevant sind. Dabei geht es darum, dass Teilnehmer*innen ihre eigenen Themen und Workshops vorschlagen und dann in einer offenen Umgebung selbstständig an ihnen arbeiten. Die Methode fördert kollektives Lernen und kreative Problemlösungen, indem sie die Teilnehmenden aktiv einbindet und ihnen die Möglichkeit gibt, sich gegenseitig zu unterstützen.
(Text zu Open Space mit Public AI erstellt.)