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KI & Medien
KI als Game Changer? Wo wir stehen und wie sich die Medienbranche noch verändern wird.

Wir laden Sie ganz herzlich zur 3. Medien Triennale Südwest am 20. September 2024 ins Look21 nach Stuttgart ein.

Künstliche Intelligenz (KI) erlebt dank Tools wie ChatGPT einen regelrechten Hype und ist deshalb auch in der Medienbranche längst keine Unbekannte mehr. Von der Recherche über das Klonen von Stimmen bis hin zur automatisierten Gestaltung ganzer Hörfunkprogramme – Medienunternehmen müssen sich schon lange mit der Digitalisierung ihrer Branche und auch zunehmend mit innovativen KI-Anwendungen auseinandersetzen. Neu ist jedoch die rasante Geschwindigkeit, mit der neue KI-Innovationen in den Redaktionen Einzug halten.

Die 3. Medien Triennale Südwest zeigt Best-Practice-Beispiele und die Chancen durch KI, diskutiert die bisherigen Learnings aus der Anwendung von KI-Tools bei der Medienproduktion oder der Verbreitung und Nutzung von Medien und schafft die Vernetzung von Medienbranche und KI-Wissenschaft. Expertinnen und Experten aus Medien, Politik, Medienaufsicht und Wissenschaft diskutieren über die gesellschaftlichen Auswirkungen von KI, KI als zunehmend wichtigen Standortfaktor sowie über zukünftige Herausforderungen und neue Themenstellungen.

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Agenda

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Keynote
"Wer's glaubt" - Generation Z und die Herausforderungen für glaubwürdige KI Inhalte Vertrauen in Zeiten von ChatGPT

Prof. Christof Seeger, Studiendekan, Hochschule der Medien Stuttgart

In der Keynote von Prof. Christof Seeger wird ein Blick auf die Herausforderungen von generativer KI in der journalistischen Texterstellung geworfen. Die technischen Möglichkeiten und rasanten Entwicklungen bieten Redaktionen eine Vielfalt neuer Optionen. Doch wie geht die interessante Zielgruppe der Generation Z damit um? Die GenZ ist eine viel beachtete Kohorte, da sie eine überdurchschnittliche Nutzung, vor allem von sozialen Medien, aufweist und beachtenswerte Phänomene wie Nachrichtenmüdigkeit („News Fatigue“) oder die Angst, etwas zu verpassen („FOMO“), zeigt. Was erwarten junge Menschen von journalistischen Inhalten, besonders in Bezug auf Vertrauen und Glaubwürdigkeit? Welche Bedeutung haben Medienmarken in ihrer Orientierungsfunktion? Wie wichtig sind Medien als Vertrauens- und Erfahrungsgut? Auf Basis empirischer Untersuchungen gibt Prof. Seeger Hinweise und Denkanstöße, wie jüngere Rezipienten den Einsatz von KI-generierten Inhalten einschätzen und bewerten. Die Keynote soll Hinweise und Denkanstöße bieten, denen sich der Journalismus im digitalen Zeitalter stellen muss.


Keynote
KI-Standort Deutschland: Chancen und Herausforderungen

Prof. Dr. Irene Bertschek, Leiterin des Forschungsbereichs "Digitale Ökonomie", ZEW- Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung Mannheim

Bei KI handelt es sich um eine Schlüsseltechnologie, die die technologische und ökonomische Entwicklung in den kommenden Jahren entscheidend prägen wird. KI kann in vielen Technologiebereichen und Branchen, wie etwa in der Produktionstechnik oder in der Medienbranche, Innovations- und Wachstumspotenziale eröffnen. Um diese Potenziale nutzen zu können, muss die Technologie in der Breite der Wirtschaft zum Einsatz kommen. In 2023 setzten in Deutschland bislang jedoch nur 10 Prozent der Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes und 30 Prozent der Unternehmen der Informationswirtschaft KI ein. Etwa ein weiteres Viertel der Unternehmen in beiden Bereichen plante den zukünftigen Einsatz von KI.

Dem breiteren Einsatz von KI stehen einige hemmende Faktoren entgegen. Den Mangel an zeitlichen und persönlichen Ressourcen nehmen Unternehmen sowohl im Verarbeitenden Gewerbe als auch in der Informationswirtschaft als größtes Hindernis wahr. Zudem herrschen bei vielen Unternehmen noch Unsicherheit über den zu erwartenden Nutzen sowie Bedenken hinsichtlich der Reife und Zuverlässigkeit von KI. Es bleibt noch einiges zu tun, um den KI-Standort Deutschland zu stärken und nicht den Anschluss an die internationale Entwicklung zu verlieren.


Impuls
Brücken in die Zukunft: Wie wir ein vertrauenswürdiges KI-Ökosystem in Europa aufbauen und was es dafür braucht!

Lajla Fetic, Senior Trustworthy AI Exper, appliedAI Institute for Europe

Der KI-Hype ist real. Überzogene Erwartungen und überhitzte Debatten verhindern einen sinnvollen und pragmatischen Einsatz von KI. Wieso ein europäisches KI-Ökosystem dem Hype zum Trotz ein Teil unserer lebenswerten Zukunft sein sollte und wieso wir es so gestalten sollten, dass wirklich alle davon profitieren, erörtert Lajla Fetic eingehend in ihrem Impuls. Der Impuls nimmt die seit August 2024 geltende Europäische Verordnung zu KI zum Anlass, um zu diskutieren, was es für eine erfolgreiche Umsetzung von Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft braucht. Und dabei geht es immer um Vertrauen und Verantwortung. Nur wie gelingt uns der Übertrag dieser Werte ins Digitale?


Impuls
Vertrauen in Zeiten perfekter Täuschung: Deepfakes & Erkennungsstrategien

Ramak Molavi Vasse'i, Digital Rights Lawyer und KI-Forscherin

Ramak Molavi Vasse'i untersucht die Auswirkungen von Deepfakes und anderen künstlich generierten Inhalten auf die Gesellschaft und stellt gängige Lösungsansätze auf den Prüfstand. Im Fokus stehen dabei die bekannten Methoden zur Kennzeichnung von KI-generierten Inhalten: Sind sie ein effektiver Schutz vor Manipulation oder möglicherweise wirkungslos?


Best-Practice-Beispiele

Johannes Ott, Geschäftsführer, Radio Gong 96.3

RadioADMaker: Wie KI die Buchung von Radiowerbung revolutioniert

Wie kann man Radiowerbung buchen? Die Antwort klingt aus Sicht eines „Digital Natives“ fast schon peinlich: Man nimmt per Telefon oder Email Kontakt mit einem Radiosender oder einer Agentur auf, um eine Kampagne zu planen. Man benötigt dann zur Erstellung des Spots einen Texter, Sprecher und ein Tonstudio produziert dann den Spot. Warum so kompliziert, wenn mit der Hilfe von Künstlicher Intelligenz auch viel einfacher und zeitgemäßer geht? Warum die Plattform RadioADMaker.de die Buchung von Radiowerbung revolutioniert, warum Sie auch bei Kundengesprächen gut ankommt und weshalb vor allem lokale Radiosender davon profitieren erklärt Geschäftsführer Johannes Ott, dessen Friseur an der Entwicklung der Idee maßgeblich beteiligt war.


Nadine Lahn, Wissenschaftskommunikatorin im Projekt "KI-Studios", Universität Stuttgart | Fraunhofer IAO

Künstliche Intelligenz zum Anfassen? Wie wir künftig mit KI zusammenarbeiten können

Künstliche Intelligenz (KI) wird unsere Arbeitswelt verändern – bzw. sie ist schon mittendrin. Viele Mitarbeitende wissen noch nicht, was das für ihr eigenes Arbeitsumfeld bedeutet und haben zum Teil noch große Bedenken. Wie können wir KI anfassbar und verständlich machen?

Wie können wir Mitarbeitende dazu befähigen, KI-Lösungen im Unternehmen mitzugestalten? Und was sollten wir beachten, um KI-Lösungen menschzentriert zu gestalten? Nadine Lahn gibt Einblicke in das Projekt „KI-Studios“, das darauf abzielt, Beschäftigte und Interessensvertretungen in Unternehmen für den Einsatz von KI zu sensibilisieren.


Johannes Sommer, CEO, Retresco

How to "AI"? Best Practices aus der Medienbranche

Seit dem Launch von ChatGPT befindet sich die Medienbranche in einem disruptiven Wandel. Generative KI ist eine Technologiewelle, die Medien, Publisher und Verlage dabei unterstützt, effizienter zu agieren und besser zu monetarisieren. KI-Technologien bieten enorme Potenziale entlang der digitalen Wertschöpfungskette, indem sie redaktionelle Workflows von der Recherche über die Produktion bis hin zur Distribution optimieren, Servicebots und Archivsuchen ermöglichen oder den Leserservice automatisieren. Beispiele reichen von der kanalspezifischen Aufbereitung von Inhalten über Verschlagwortung, Frage-Antwort-Systeme und Rewrites bis hin zu SEO-Optimierungen und Transkriptionen. In seiner Best-Practice-Präsentation zeigt Johannes Sommer, CEO von Retresco, anhand von Use Cases, wie generative KI in den genannten Bereichen Mehrwerte schafft und welche produktiven KI-Lösungen in der Praxis bereits erfolgreich umgesetzt werden.


Dr. Markus Gottschling, Unit Head "Communicative Competence", RHET AI Center, Uni Tübingen

Kommunikation mit KI: Tools, Skills - und Bullshit

Nach dem Hype um ChatGPT glauben viele: Generative KI wird unsere Kommunikation umfassend verändern. KI-Tools verheißen in der Produktion von Inhalten wie Text bis Video rasante Produktivitätsbeschleunigung – oder drohen gleich ganze Arbeitsfelder auszulöschen. Doch die ideale Nutzung der zahlreich auf den Markt gespülten Tools bleibt häufig unklar. Der Impulsvortrag erläutert, warum rhetorische KI-Kompetenz der Schlüssel für generativer KI ist und gibt konkrete Hinweise, wie KI-Tools erfolgreich genutzt werden können.


Till Simoleit, Programmleiter, bigFM
Moritz Spitz, KI-Projektvolontär, bigFM

KI kills the Radiostar? NOT!

Wie kann KI in einem, so auf Audio fokussiertem Unternehmen eigentlich helfen? Wie nutzen wir in der täglichen Arbeit eigentlich KI? Welche Herausforderungen sehen wir und wie gehen wir mit KI, Radio und Audio allgemein in die Zukunft? Im offenen Lernlabor bigGPT stellen wir uns all diesen Fragen und finden Lösungen, die uns und unseren Marken helfen, jeden Tag ein Stück besser, effizienter und näher an die Zielgruppen zu kommen.


Marktplatz

Der Marktplatz bietet vielseitige Einblicke, Materialien und Testmöglichkeiten von Künstlicher Intelligenz im praktischen Einsatz: Forschungsprojekte, Unternehmen und Institutionen laden dazu ein, sich intensiver mit dem Thema KI auseinanderzusetzen, Anwendungen auszuprobieren und gesellschaftliche Herausforderungen zu diskutieren.


Cyber Valley

Cyber Valley ist Europas größtes und führendes Zentrum für Exzellenz in künstlicher Intelligenz und moderner Robotik. Die Mission und der öffentliche Auftrag bestehen darin, sich für Forschung, Entwicklung, Anwendung und Akzeptanz von Technologien sowie Methoden intelligenter Systeme einzusetzen. Cyber Valley fördert die Gründung von KI-Start-ups, indem es wissenschaftliche Exzellenz mit Innovation und Technologietransfer verbindet. Außerdem unterstützt Cyber Valley die kritische Reflexion der ethischen und sozialen Auswirkungen von KI. Cyber Valley strebt eine Zukunft an, in der das Potenzial intelligenter Systeme zum Wohle der Gesellschaft voll ausgeschöpft wird.

Am Stand des Cyber Valley bei der Medien Triennale Südwest 2024 erwartet Sie:

"Die KI-Forschung der Cyber Valley Community gehört zu den besten weltweit - doch an was genau wird in Cyber Valley geforscht? Wie reflektieren wir, welche ethischen und sozialen Standards KI erfüllen sollte? Wer sind die Menschen, die die Zukunft von morgen erfinden, und welche Geschäftsideen rund um KI entwickeln die Gründer:innen aus dem Cyber Valley Start-up Network? Erfahren Sie mehr über Cyber Valley und unser Journalist-in-Residence Programm für KI-Interessierte Journalist:innen."

www.cyber-valley.de


Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI)

Das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) ist eines der weltweit führenden Forschungsinstitute auf dem Gebiet der Künstlichen Intelligenz. Gegründet 1988, verbindet das DFKI wissenschaftliche Exzellenz mit wirtschaftlichem Nutzen, indem es innovative KI-Technologien entwickelt und in praxisnahen Anwendungen einsetzt. In 27 Forschungsbereichen, zehn Kompetenzzentren und acht Living Labs werden ausgehend von anwendungsorientierter Grundlagenforschung Produktfunktionen, Prototypen und patentfähige Lösungen im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologie entwickelt. Das DFKI kooperiert eng mit Industriepartnern und Hochschulen, um die Digitalisierung voranzutreiben und Lösungen für gesellschaftliche Herausforderungen zu finden.

Am Stand des DFKI bei der Medien Triennale Südwest 2024 erwartet Sie:

"Wir präsentieren ein Tool für Medienanstalten zur Unterstützung der Sichtung von Transparenzinformationen bei Medienintermediären. Es besteht aus einer Browsererweiterung und einem Web-Dashboard. Die Erweiterung ermöglicht unter anderem das Markieren von Textstellen und Anfertigen von Screenshots, sowie das Bewerten von Inhalten nach den Kriterien des Medienstaatsvertrags. Das Dashboard dient zur Verwaltung und Finalisierung einer Sichtung, sowie zur Generierung einer Sichtungsvorlage. Das Tool optimiert den Prüfprozess durch eine nahtlose Integration von Dokumentation und Bewertung. Gleichzeitig ermöglicht es, sich eine Übersicht über alle aktuellen und vergangenen Sichtungen anzuzeigen, auf Informationen aus dem Medienstaatsvertrag zurückzugreifen und die Zusammenarbeit untereinander zu stärken."

► www.dfki.de


funk

funk – das sind Online-Formate von ARD und ZDF für 14- bis 29-Jährige auf Drittplattformen wie YouTube, Instagram, Snapchat und TikTok sowie auf der eigenen WebApp funk.net. funk – das Content-Netzwerk von ARD und ZDF ist im Oktober 2016 mit dem öffentlich-rechtlichen Auftrag gestartet. Das bedeutet, dass unser Angebot durch den Rundfunkbeitrag finanziert wird. So können wir den Creator:innen ermöglichen, Inhalte zu erstellen, die werbefrei und unabhängig von finanziellen und politischen Einflüssen sind. Auf über 60 verschiedenen Kanälen veröffentlichen wir spannende, informierende, kritische und unterhaltende Videos. 

Am Stand von funk bei der Medien Triennale Südwest 2024 erwartet Sie:

"Beim funk-Stand wird das Projekt "Spektrum" vorgestellt. Im Rahmen des Projekts „Spektrum” werden bei funk mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz verschiedene Methodiken zur Portfolioanalyse entwickelt, die sich Fragen nähern wie:  Welche Themen bildet das Gesamt-Portfolio von funk in welchem Umfang ab? Entspricht die Themenhäufigkeit der tatsächlichen Relevanz in der Zielgruppe? Und in welcher Tonalität wird berichtet?"

www.funk.net


Hochschule der Medien Stuttgart - Humanoid Lab (Institute for Applied AI)

Das Humanoid Lab ist Teil des Instituts für angewandte, künstliche Intelligenz der Hochschule der Medien Stuttgart. Das Team um Prof. C. Becker-Asano nutzt fortschrittlichste Roboter, um neue Formen der Mensch-Roboter Interaktion zu erforschen. Dabei werden moderne Methoden der künstlichen Intelligenz in Softwarelösungen kombiniert, die verschiedene humanoide Roboter steuern. Die besondere Herausforderung liegt in der gleichzeitigen Verarbeitung verschiedener, sozialer Signale in Kombination mit der Generierung natürlicher, inhaltlich korrekter, multimodaler Ausgaben auf extrem menschenähnlichen Robotern.

Am Stand des Humanoid Labs der HdM Stuttgart bei der Medien Triennale Südwest 2024 erwartet Sie:

"Das Humanoid Lab als Teil des Instituts für angewandte, künstliche Intelligenz an der Hochschule der Medien präsentiert den androiden Roboter Andrea. Andrea ist dank Anbindung an verschiedene Large Language Models (u.a. auch ChatGPT) in der Lage, sich multimodal mit Ihnen zu unterhalten. Nutzen Sie die Chance, um sich mit dem ersten androgyn gestalteten Androiden der Welt zu unterhalten, auf Deutsch, Englisch, Spanisch, .. Ein besonderes Beispiel für verkörperte, künstliche Intelligenz!"

www.ai.hdm-stuttgart.de 


KI-Campus - Die Lernplattform für Künstliche Intelligenz

Auf dem KI-Campus können Lernende mit kostenlosen Online-Kursen, Videos und Podcasts in die Welt der Künstlichen Intelligenz eintauchen und ihre KI-Kompetenzen stärken. Hinter der Lernplattform steht der Stifterverband, der die Geschäftsstelle des KI-Campus verantwortet und mehrere Projekte gemeinsam mit vielen Partnern koordiniert. Die Inhalte auf dem KI-Campus kommen von Hochschulen, KI-Initiativen und Unternehmen, die ihre Expertise in die Lernangebote einbringen.

Am Stand des KI-Campus bei der Medien Triennale Südwest 2024 erwartet Sie:

"Über Tablets und OnePager geben wir einen Einblick in die Online-Kurse der KI-Campus-Lernplattform. Unsere Mission ist eine KI-Kompetente Gesellschaft. Erweitern Sie Ihr Wissen über KI, die Nutzung von KI im Arbeitsalltag und in welchen Formaten dieses Wissen in Ihrer Institution integriert werden kann. An unserem Stand kann auch gespielt werden: Wer eine kleine Auszeit braucht, baut eine Lego-Roboter oder versucht sich an den Explorables - kleine Spiele, die zeigen, wie eine KI funktioniert."

www.ki-campus.org


Landesmedienanstalt Saarland (LMS)

Die Landesmedienanstalt Saarland (LMS) sorgt für Medienvielfalt im Saarland, indem sie die Medienlandschaft reguliert und entwickelt. Sie trägt dazu bei, Medien zugänglich zu machen, sie zu verstehen, zu hinterfragen und rechtskonform zu gestalten. Die LMS arbeitet in engem Austausch mit Wissenschaft, Politik, Medienanbietern, den gesellschaftlich relevanten Gruppen im Saarland sowie mit vielen sonstigen Akteuren. Die Aufgaben der LMS als unabhängiger Medienaufsicht richten sich nach ihrem gesetzlichen Auftrag.  Außerdem verantwortet die LMS das neue Thema Künstliche Intelligenz (KI). Sie vertritt damit die Interessen der 14 Landesmedienanstalten bei einer transparenten, diskriminierungsfreien und vielfaltssichernden Ausrichtung, insbesondere in der Medienaufsicht und -regulierung in diesem Bereich.

Am Stand der LMS bei der Medien Triennale Südwest 2024 erwartet Sie:

"Am Stand der LMS sind Interessierte herzlich eingeladen, sich auf eine Erlebnisreise in die KI-Themenwelt zu begeben und ein Bild von neueren Entwicklungen zu machen. Das Hauptaugenmerk liegt hier im Entdecken, Erleben und Informieren. Testen Sie auf der Medien Triennale Südwest Text-to-Text/-Image-Generatoren wie Chat-GPT und Microsoft Copilot. Erstellen Sie mit Midjourney, DALL-E und Leonardo Bilder aufgrund der gemachten Eingaben und geben so ihren eigenen Ideen Gestalt. Mit Synthesia und Lumalabs Dream Machine können beispielsweise Videoclips erstellt werden."

► www.lmsaar.de


Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg (LFK)

Die Landesanstalt für Kommunikation (LFK) ist die Medienanstalt für Baden-Württemberg. Sie lizenziert und beaufsichtigt den privaten Rundfunk und fördert eine vielfältige Medienlandschaft. Zudem reguliert die LFK Internetangebote mit Sitz in Baden-Württemberg sowie digitale Medienplattformen und Benutzeroberflächen, wie z. B. Kabelnetz- oder Streamingangebote, und Medienintermediäre, wie z. B. Suchmaschinen und Soziale Netzwerke, zur Sicherung von Meinungsfreiheit und Meinungsvielfalt. Die LFK ist außerdem zuständig für den Jugendmedienschutz und die Vermittlung von Medienkompetenz. Hierzu engagiert sie sich in zahlreichen Projekten und bietet Aus- und Fortbildungsmaßnahmen an.

Am Stand der LFK bei der Medien Triennale Südwest 2024 erwartet Sie:

"Am Stand der LFK haben Sie die Möglichkeit, das Serious Game "The Feed" sowie den "intelligenten Fernsprecher" auszuprobieren und sich darüber zu informieren, wie die LFK und andere Medienanstalten mit KIVI ein KI-Tool im Bereich Jugendmedienschutz einsetzt.

KIVI

Bei der Suche nach jugendschutzrelevanten Inhalten werden wir durch die Webanwendung KIVI (KI steht für Künstliche Intelligenz und VI für vigilare, lat. für wachen) unterstützt. Mit dem KI-Tool der deutschen Medienaufsicht können wir u. a. automatisiert ausgewählte Webseiten und Social-Media Plattformen nach Inhalten durchsuchen, die gegen den JMStV verstoßen.

Der intelligente Fernsprecher - Mit KI in die Vergangenheit

"Ein altes Telefon mit Wählscheibe. Sie nehmen den Hörer ab und rufen in der Vergangenheit an: zur Wahl stehen Personen aus den Jahren 1900, 1924, 1950, 1970 und 2002. Sie können fragen, was immer Sie wissen möchten – vom Alltagsleben über die politische Situation, die damals aktuelle Musik bis hin zu Frühstücksritualen oder Erlebnissen aus Kindheit und Jugend. Doch mit wem sprechen Sie da eigentlich? Sie sprechen mit einer künstlichen Intelligenz (KI). Der intelligente Fernsprecher macht sich verschiedene Arten von KI zunutze: Spracherkennung, Texterstellung und Sprachausgabe. Die „Personen“, mit denen Sie sprechen, haben so also nie gelebt. Und doch berichtet die KI als Person aus dem Leben von Menschen in der Zeit, die Sie gewählt haben.

Mit dem intelligenten Fernsprecher möchten wir künstliche Intelligenz erlebbar machen und dazu anregen, sich intensiver damit auseinanderzusetzen."

Das Serious Game "THE FEED"

"Die Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg (LFK) präsentiert das Serious Game zu künstlicher Intelligenz (KI) in sozialen Medien „THE FEED“, welches in Zusammenarbeit mit Playing History und Suspicious Games entwickelt wurde. In den vier Kapiteln von „THE FEED“ werden Jugendliche spielerisch sensibilisiert, dass der Social Media Feed auf ihren Aktivitäten und Datenspuren im Internet basiert, die von Algorithmen und Künstlicher Intelligenz verwendet werden. Dazu schlüpfen die Jugendliche in die Rolle der Praktikantin bzw. des Praktikanten eines großen Social-Media-Konzerns und übernehmen die Kontrolle über die Benutzeroberfläche (engl. Feed) verschiedener User. Ziel ist: Die User müssen möglichst lange online bleiben – ihre Aktivität ist alles, was zählt. Das Spiel eignet sich als Lehrmedium in der Sekundarstufe I in geisteswissenschaftlichen Fächern wie Ethik, Religion, Deutsch oder Gemeinschaftskunde."

► www.lfk.de


Medienanstalt Rheinland-Pfalz

Die Medienanstalt Rheinland-Pfalz ist eine Anstalt des öffentlichen Rechts und ermöglicht mediale Teilhabe in Rheinland-Pfalz. Die Teams Bürgermedien, Medienförderung, Medienregulierung und Medienkompetenz vereint gemeinsame Ziele: Alle Rheinland-Pfälzer*innen bei ihrer medialen Teilhabe zu stärken und zu unterstützen, zu qualifizieren und zu schützen.

Am Stand der Medienanstalt Rheinland-Pfalz bei der Medien Triennale Südwest 2024 erwartet Sie:

"Die Medienanstalt Rheinland-Pfalz präsentiert das Democracy Gym und ist mit der EU-Initiative klicksafe am Stand vertreten. Die EU-Initiative klicksafe hat zum Ziel, die Online-Kompetenz der Menschen zu fördern und sie mit vielfältigen Angeboten beim kompetenten und kritischen Umgang mit dem Internet zu unterstützen. klicksafe bündelt und entwickelt relevante Informationen und Angebote zu einer sicheren, kompetenten und selbstbestimmten Internetnutzung. Wir richten uns dabei insbesondere an Menschen, die Kinder und Jugendliche dabei unterstützen, ihre Internetkompetenzen auszubauen – von Eltern über Lehrkräfte bis hin zu Multiplikator*innen – und an alle, die sich selbst fit machen wollen. Auf klicksafe.de erhalten Nutzer*innen einen Überblick über aktuelle Online-Themen sowie konkrete Tipps für den digitalen Alltag."

► www.medienanstalt-rlp.de


Projekt KI-Studios

Ziel des Projekts KI-Studios ist es, Beschäftigte und deren Interessensvertretungen aller Branchen und deutschlandweit über die Möglichkeiten, Einsatzgebiete und Grenzen von Künstlicher Intelligenz (KI) zu informieren und zu befähigen, die Einführung der Technologie aktiv und konkret mitzugestalten. Das Angebot umfasst eine Vielzahl interaktiver Demonstratoren, Workshops und Veranstaltungen, die zeigen, wie KI-Technologien funktionieren und wie sie in der Arbeitswelt angewendet werden können. Das Projekt wird vom Fraunhofer IAO und dem Institut für Arbeitswissenschaft und Technologiemanagement IAT der Universität Stuttgart durchgeführt und vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales gefördert.

Am Stand des Projekts KI-Studios bei der Medien Triennale Südwest 2024 erwartet Sie:

"Am 20. September 2024 ist das KI-Infomobil des Projekts „KI-Studios“ bei der Medien Triennale Südwest zu Gast. Das Projekt wird durchgeführt vom Fraunhofer IAO und dem Institut für Arbeitswissenschaft und Technologiemanagement IAT der Universität Stuttgart und wird gefördert vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Mit dabei hat das Projektteam drei interaktive KI-Demonstratoren, an denen Sie selbst ausprobieren können, wie KI in verschiedenen Branchen eingesetzt werden kann, z.B. im Marketing, im Einkauf, der Kundenkommunikation etc. Und genau das gehört zu den wichtigsten Zielen von KI-Studios: Das Projekt will – deutschlandweit – KI-Anwendungen am Arbeitsplatz erlebbar machen! Es vermittelt nicht nur die Möglichkeiten und Grenzen der Technologie in der Arbeitswelt, sondern befähigt Beschäftigte und Interessenvertretungen zur Mitgestaltung bei der Einführung von KI."

► www.ki-studios.ai


RHET AI Center

Das RHET AI Center beschäftigt sich mit den sozialen, kulturellen und ethischen Herausforderungen, vor die Künstliche Intelligenz unsere Gesellschaft stellt: Wie funktionieren (selbst-)lernende Systeme und wie können sie genutzt werden? Mit mit welchen Risiken und Chancen ist etwa der Einsatz generativer KI verbunden? Und wie kann Wissenschaftsjournalismus zu einer aufgeklärten Auseinandersetzung mit KI beitragen? Während die KI-Forschung schnell voranschreitet, treffen in der gesellschaftlichen Auseinandersetzung Faszination und Begeisterung, aber auch Skepsis und Ängste aufeinander. Am RHET AI Center untersuchen wir unter anderem diese Diskurse und wie sie sich durch KI verändern.

Am Stand des RHET AI Centers bei der Medien Triennale Südwest 2024 erwartet Sie:

"Am RHET AI Center setzen wir uns mit den rhetorischen Aspekten von KI-Kompetenz auseinander. Aus rhetorischer Warte ist unumgänglich, dass kompetenter Umgang mit der Technologie mehr bedeutet als nur technisches Verständnis. Weil generative KI von Menschen erstellten Texte und Bilder imitiert, kommt es besonders auf das Urteilsvermögen der Nutzer:innen an: Was leistet generative KI? Woran scheitert sie? An was arbeitet die KI-Forschung und Entwicklung gerade? Und wie kann guter Wissenschaftsjournalismus innerhalb dieser Dynamik Orientierung geben? Im RHET AI Journalist in Residence Programm bringen wir Journalist:innen mit KI-Forschenden der Universität Tübingen und des Cyber Valley KI-Ökosystems zusammen. Dabei bieten wir Ihnen in 3-6 vergüteten Monaten die Gelegenheit Grundlagen des maschinellen Lernens, Computer Vision und Robotik kennenzulernen, in den Austausch mit KI-Forschenden unterschiedlicher Disziplinen zu kommen und eigene Projektideen umzusetzen. Zusätzlich entwickeln wir Lehrveranstaltungen und interdisziplinäre Workshops, in denen wir praktische Nutzungskompetenz ausbilden."

► www.rhet.ai


VIDEO.TAXI by TV1

VIDEO.TAXI ist ein führender Dienstleister für digitale Medienverarbeitung, spezialisiert auf KI-gestützte Transkription, Untertitelung, Übersetzung und Simultandolmetschen. Die Plattform unterstützt Organisationen dabei, ihre audiovisuellen Inhalte effizient und barrierefrei zu gestalten. Durch die Automatisierung mit KI reduziert VIDEO.TAXI den Zeitaufwand für die Protokollerstellung um 90%, was wertvolle Ressourcen spart und eine präzise Weiterverarbeitung von Inhalten ermöglicht. Übersetzungs- und Simultandolmetschdienste machen Veranstaltungen international zugänglich und erweitern die Reichweite der Inhalte.

Am Stand von VIDEO.TAXI bei der Medien Triennale Südwest 2024 erwartet Sie:

"Erfahre, wie VIDEO.TAXI die Reichweite und das Engagement deiner Inhalte durch KI-gestützte Transkriptions-, Untertitelungs-, Übersetzungs- und Simultandolmetscherdienste verbessert. Unsere Plattform ermöglicht Live-Übersetzung und -Untertitelung, überwindet Sprachbarrieren und macht deine Inhalte einem globalen Publikum zugänglich. Schlüsselmerkmale, die wir präsentieren:

•Live-Übersetzung: Überwinde Sprachbarrieren sofort bei Veranstaltungen, Livestreams und Online-Meetings.
•Simultandolmetschen: Biete Dolmetschdienste für Konferenzen und Events, um eine nahtlose Kommunikation mit internationalen Teilnehmern zu gewährleisten.
•Live-Untertitelung: Stelle sicher, dass deine Inhalte barrierefrei sind, unterstütze Zuschauer mit Hörbeeinträchtigungen und verbessere das Verständnis für alle Teilnehmer.
•Transkription: Maximiere die Nutzung deiner Inhalte, indem du sie in weiterverarbeitbaren Text umwandelst und den Zeitaufwand für Protokolle um 90 % reduzierst.
•Voice over: Integriere mehrsprachige Voice-Overs in deine Videos für verstärkte emotionale Wirkung und konsistentes Branding.


Unsere Experten vor Ort zeigen dir live, wie du mit unserer Technologie deine Kommunikationsziele effizienter und effektiver erreichst."

www.video.taxi


Hinweis zu Bild- sowie ggf. Video- und Tonaufnahmen: Wir weisen Sie gerne darauf hin, dass bei der von der Landesmedienanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg durchgeführten Veranstaltung Bild- sowie ggf. Video- und Tonaufnahmen angefertigt werden. Die Aufnahmen werden zum Zweck der Dokumentation der Veranstaltung und im Rahmen unserer Öffentlichkeitsarbeit verwendet. Wenn Sie nicht aufgenommen werden möchten, sprechen Sie dies bitte unmittelbar bei dem/der Fotografin an, damit Ihr Wunsch berücksichtigt werden kann. Die näheren Datenschutzhinweise hierzu entnehmen Sie bitte hier: https://www.lfk.de/datenschutz/datenschutzerklaerung-medien-triennale-suedwest-2024


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