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27.04.2024

21. Fachtag Autismus 

Erwachsen werden im Autismus-Spektrum: Übergänge gestalten und begleiten

Einführungsvortrag ​​​​​​​

Bitte keine Veränderungen: Autismus und Übergänge

Menschen im Autismus-Spektrum mögen keine Veränderungen. Das ist keine Laune oder Marotte sondern eine Folge ihres anders strukturierten Gehirns. Veränderungen und vor allem Unbekanntes sind anstrengend und kosten in der Bewältigung viel Energie. Dennoch gibt es pädagogisches Handwerkszeug, um sie leichter zu machen. Das soll in diesem Vortrag vorgestellt werden.


​​​​​​​Dr. Brita Schirmer ist unter anderem bekannt durch ihre Autorentätigkeit, ihre Lehrtätigkeit an verschiedenen Universitäten und ihr Engagement in der Elternarbeit. 


Ablauf

09:15 Uhr Ankunft

09:45 Uhr Eröffnung der Veranstaltung

10:00 Uhr- 10:30 Uhr Einführungsvortrag

11:00 Uhr-12:30 Uhr Workshops

12:30 Uhr- 13:30 Uhr Mittagspause

13:30 Uhr-15:00 Uhr Workshops

15:00 Uhr- 15:30 Uhr Verabschiedung

Teilnehmer

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​​​​​​​Sie können unter folgenden Workshops wählen:

Bitte entscheiden Sie sich für einen Workshop am Vormittag.

Workshop 1: Betreuungsrecht 

Warum ist eine rechtliche Betreuung notwendig? Frau Mahlkow von der Betreuungsbehörde Landkreis Oder-Spree gibt einen Überblick über das Thema und beantwortet Ihre Fragen.

Workshop 2: Autismus und herausforderndes Verhalten - professionelle Bewertungsprozesse

Wohnbereichsleiter Herr Bley gibt einen Einblick in die Ursachen und Beweggründe von AHAB-Verhalten (abwehrend, herausfordernd, aggressiv, befremdlich). Ziel ist es dabei, durch professionelle Bewertungsprozesse angemessene Emotionen und Handlungsweisen herauszuarbeiten, denn häufig ist "störendes"  Verhalten nur entwicklungslogisches Verhalten. 

Workshop 3: Autismus und Sexualität

​​​​​​​Trotz der medialen Freizügigkeit ist Sexualität geprägt von vielen Tabus und begleitet von unzähligen (unausgesprochenen) sozialen Regeln, stellt Dr. Brita Schirmer fest. Die "soziale Sehbehinderung Autismus" führt dazu, dass einige Menschen im Autismus-Spektrum Tabubrüche begehen: Sie entkleiden sich z.B. in der Öffentlichkeit. Dies belastet das Umfeld häufig stark und führt zu Konflikten. Wie kommt es zu diesen Verhaltensweisen und was kann man tun, um Menschen im Autismus-Spektrum zu unterstützen? 

Workshop 4: Familiäre Unterstützung beim Erwachsenwerden

​​​​​​​Frau Regber, Mitarbeiterin im Autismus-Zentrum und Mutter autistischer Kinder geht in ihrem Workshop der Frage nach, "Wie können Eltern und Familien ihre Kinder beim Erwachsenwerden begleiten und unterstützen"? 

Workshop 5: Wohnformen für Menschen im Autismus-Spektrum

​​​​​​​In diesem Workshop werden unterschiedliche Möglichkeiten und Perspektiven des Wohnens beleuchtet. Frau Tiedge, Leiterin des ambulant betreuten Wohnens und Frau Rogoll, Wohnbereichsleiterin vom Haus Lydia geben einen Einblick, wie die Übergänge gestaltet werden können. 

Workshop 6: Gestaltung des Übergangs von der Schule in den Beruf

Herr Jädicke (Integrationsfachberater) und seine Kolleginnen Frau Gielisch und Frau Grothe erzählen von dem Projekt Übergang Schule-Beruf und stellen einige Alternativen zur Werkstatt für behinderte Menschen vor. 

Workshop 7: Autism Rocks!

Mark Polak ist Vater zweier Kinder (16 und 19 Jahre alt) mit frühkindlichem Autismus. Vor sieben Jahren erhielt er selbst die Diagnose Asperger-Syndrom und ADHS. Herr Polak erzählt über sein Heranwachsen in einer neurotypischen Welt, teilt seine Perspektiven und verrät Strategien, die ihm vor und nach seiner späten Diagnosestellung hilfreich waren, durch das Chaos, das wir Leben nennen, zu navigieren. 

Sie können unter folgenden Workshops wählen:

Bitte entscheiden Sie sich für einen Workshop am Nachmittag.

Workshop 8: Betreuungsrecht 

Warum ist eine rechtliche Betreuung notwendig? Frau Mahlkow von der Betreuungsbehörde Landkreis Oder-Spree gibt einen Überblick über das Thema und beantwortet Ihre Fragen.

Workshop 9: Autismus und herausforderndes Verhalten - professionelle Bewertungsprozesse

Wohnbereichsleiter Herr Bley gibt einen Einblick in die Ursachen und Beweggründe von AHAB-Verhalten (abwehrend, herausfordernd, aggressiv, befremdlich). Ziel ist es dabei, durch professionelle Bewertungsprozesse angemessene Emotionen und Handlungsweisen herauszuarbeiten, denn häufig ist "störendes"  Verhalten nur entwicklungslogisches Verhalten.

Workshop 10: Mädchen und Frauen mit Autismus

Das Geschlechterverhältnis Jungen:Mädchen bei diagnostizierten Menschen im Autismus-Spektrum beträgt 4:1. Warum ist das so? Dieser Frage geht Dr. Brita Schirmer nach. Bei einigen Krankheiten und Störungen wissen wir, dass sich die Symptome bei den Geschlechtern unterscheiden können. Das ist ein Teil sogenannter Gendermedizin. Diese Unterschiede finden wir auch bei Menschen im Autismus-Spektrum. Bei der Beschreibung der Symptome einer Autismus-Spektrum Störung hat man sich vor allem auf Beobachtungen an Jungen und Männern gestützt. Das weibliche Geschlecht rückt erst seit wenigen Jahren in den Fokus. In diesem Workshop wird erklärt, welche Hypothesen es zum Geschlechterverhältnis gibt und wie sich die Symptomatik von Mädchen und Jungen tendenziell unterscheidet. Beides hängt miteinander zusammen. Es werden Hilfen und Unterstützungsmöglichkeiten für die Gestaltung des Alltags und von Fördersituationen, speziell von Mädchen aufgezeigt. 

Workshop 11: Familiäre Unterstützung beim Erwachsenwerden

​​​​​​​Frau Regber, Mitarbeiterin im Autismus-Zentrum und Mutter autistischer Kinder geht in ihrem Workshop der Frage nach, "Wie können Eltern und Familien ihre Kinder beim Erwachsenwerden begleiten und unterstützen"?

Workshop 12: Wohnformen für Menschen im Autismus-Spektrum

​​​​​​​In diesem Workshop werden unterschiedliche Möglichkeiten und Perspektiven des Wohnens beleuchtet. Frau Tiedge, Leiterin des ambulant betreuten Wohnens und Frau Rogoll, Wohnbereichsleiterin vom Haus Lydia geben einen Einblick, wie die Übergänge gestaltet werden können.

Workshop 13: Autism Rocks!

Mark Polak ist Vater zweier Kinder (16 und 19 Jahre alt) mit frühkindlichem Autismus. Vor sieben Jahren erhielt er selbst die Diagnose Asperger-Syndrom und ADHS. Herr Polak erzählt über sein Heranwachsen in einer neurotypischen Welt, teilt seine Perspektiven und verrät Strategien, die ihm vor und nach seiner späten Diagnosestellung hilfreich waren, durch das Chaos, das wir Leben nennen, zu navigieren. 

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