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Zur Zeit ist in den USA viel von Konflikten, Spaltung und bürgerkriegsartigen Zuständen die Rede, gleichzeitig wird aber auch das 250-jährige Bestehen der ältesten Demokratie der Welt gefeiert. Die Amerikanistin Prof. Dr. Heike Paul fragt nach der Wirkmacht und gesellschaftlichen Bindekraft der politischen und kulturellen Gründungsmythen des Landes, die lange Zeit weitgehend konsensuell als die gemeinsame Basis des nationalen Selbstverständnisses galten. Zu nennen sind hier die Mythen der Entdeckung, der Expansion, der Staatsgründung und der sozialen Mobilität.

Welche Gültigkeit und welches Integrationspotenzial haben diese Mythen heute? Können sie noch versöhnend wirken? Wie müsste sich der Mythenkanon verändern, um gesellschaftspolitischen Entwicklungen in der Gegenwart gerecht zu werden?

Diesen Fragen geht Heike Paul in ihrem Vortrag und in dem anschließenden Gespräch mit der SWR-Redakteurin Violetta Hagen nach. Dabei werden unterschiedliche politische Positionierungen mit Bezug auf die amerikanischen Mythen diskutiert und analysiert – sehr gerne auch mit Ihnen!

Veranstaltungsort: Schelling-Forum, Klinikstraße 3, 97070 Würzburg

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