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Info

"Rassistische Wissensbestände und diskriminierende Praktiken sind in vielen Bereichen so alltäglich und ‚normal‘, dass sie auch dann wirken, wenn die handelnden Akteurinnen und Akteure eigentlich nicht diskriminieren wollen." (Tobias von Borcke)

Unsicherheit, Rassismus und ein Mangel an Kommunikation prägen auch heute noch die Beziehungen zwischen Menschen der weißen Mehrheit und denen, die vermeintlich als Ausländer, Migranten oder Angehörige einer anderen Kultur identifiziert werden.

Was heißt Umgang mit Vielfalt im Arbeitszusammenhang und in der Gesellschaft?
Verschiedene „Kulturen“, „Rassen“, „Ethnien“, „Religionen“?
„Schwarze“, „Weiße“, „Person of Colour“, „BIPoC“?
Was ist „erlernt“, was ist „wahr“ und was „Konstruktion“?
Was hindert und was fördert unsere Begegnungen? 

Nach dem Einführungsvortrag am 05.02.2024 mit 55 Teilnehmenden gibt es als weiterführendes Angebot einen  

Online-Vertiefungsworkshop  

Wenn Sie daran Interesse haben, können Sie sich dazu anmelden. Im günstigsten Fall haben Sie am Einführungsvortrag teilgenommen oder sich bereits auf andere Weise mit Rassismus beschäftigt. Im Anmeldevorgang fragen wir danach. 

Wählen Sie alternativ zwischen 2 Terminen:

6. und 7. März  

oder

13. und 14. März 

(jeweils ganztags von 09:00-19:00 Uhr inkl. Pausen).  

  • Für die Veranstaltungen wird kein Kostenbeitrag erhoben.  
  • Die Platzzahl im Workshop ist begrenzt. Wir führen ggf. eine Warteliste.
  • Nach Ihrer Anmeldung erhalten Sie eine Buchungsbestätigung. 
  • In der Woche vor der Veranstaltung schicken wir Ihnen den Zugangscode. ​​​​​​​

Veranstalter: Verwaltungsausbildung der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens, Evang. Erwachsenenbildung Sachsen, Ausländerbeauftragter der EVLKS

​​​​​​​Hinweise für unsere gemeinsame Arbeit - damit wir wissen, wie wir reden: 

  • Es gibt keinen Ort ohne Rassismus - wir und unsere Werkstatt-Gespräche bilden da keine Ausnahme.
  • Mit unseren Werkstätten wollen wir Wissen vermitteln und den Dialog sowie die Verständigung fördern.
  • Wir bemühen uns darum, sicherzustellen, dass ein Dialog in allen Bereichen der Werkstätten stattfinden kann. Die Moderation wird darauf besonders achten.
  • Alle Teilnehmenden sind dazu ermutigt, Verantwortung für den guten Ablauf der Werkstätten zu übernehmen.
  • Bitte vermeiden Sie darüber zu sprechen, was „andere", „man" oder „sie" denken oder tun.
  • Sprechen Sie bitte aus persönlicher Erfahrung und nicht als „Repräsentant*innen“ einer Gruppe.
  • Wenn Sie sich gestört oder verletzt fühlen, sagen Sie es bitte.

(Inspiriert von Hinweisen für die Seminararbeit der Vereinten Evangelischen Mission.) 

Zur Anmeldung » ​​​​​​​