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Fachtag „Wohlfahrt weiterdenken – Die neue Kienbaumstudie. Fakten - Folgen - Fahrplan”

Der Fachausschuss Ia Existenzsicherung und Armutsbekämpfung der LIGA der Freien Wohlfahrtspflege – Spitzenverbände im Land Brandenburg - lädt Sie ein zum Fachtag „Wohlfahrt weiterdenken – Die neue Kienbaumstudie. Fakten - Folgen - Fahrplan”

Teilnehmer

​​​​​​​Workshop 1: Sozialraumplanung stärken 
​​​​​​​Sozialraumplanung ist eine zentrale Aufgabe, um eine flächendeckende soziale Versorgung sicherzustellen. Sie kann damit nicht nur die Abwanderung von Arbeitskräften verhindern, sondern auch ihre Ansiedelung unterstützen und langfristig sichern. Da jedoch nur begrenzte Ressourcen zur Finanzierung und Umsetzung sozialer Angebote zur Verfügung stehen, ist es unerlässlich, dass die Akteure der Sozialwirtschaft, die Angebote finanzieren, koordinieren und umsetzen, (Landkreise, Städte und Gemeinden, freie Wohlfahrtspflege und private Anbieter) eng zusammenarbeiten.  Wie können die verschiedenen Akteure der Sozialwirtschaft eng zusammenarbeiten und die Sozialraumplanung stärken?

Workshop 2: Migration und Willkommenskultur als Bausteine der Fachkräftesicherung 
Die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund stellt eine wichtige Aufgabe dar, um Fachkräfte für die Sozialwirtschaft zu gewinnen und langfristig zu binden. Bereits existierende, niederschwellige Brückenangebo-ten sollten daher weiterentwickelt und skaliert werden. Eine starke Willkommenskultur und die interkulturelle Öffnung der Sozialwirtschaft sind dabei entscheidend. 
Die z.T. sehr hohen formalen Anforderungen der Sozialwirtschaft an die Qualifikation der Fachkräfte stellen jedoch gerade für Migrant:innen, aber auch für Quereinsteiger:innen eine hohe Eintrittshürde dar. Gemeinsam mit den relevanten Akteur:innen sollten daher Flexibilisierungspotentiale für die Berufsbilder in der Sozialwirt-schaft geprüft werden. 
Wie können die interkulturelle Öffnung der Sozialwirtschaft vorangetrieben und existierende Brückenangebote skaliert werden? Welche Flexibilisierungspotentiale für die Anforderungen an die Berufsbilder existieren? 

Workshop 3: Verbesserung der Arbeitsbedingungen 
Um die Attraktivität der Berufe in der Sozialwirtschaft zu steigern, sollten die Arbeitsbedingungen verbessert werden: Insbesondere in administrativen und planbaren Bereichen sollten digitale, flexible Arbeitsmodelle eingeführt werden. Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten müssen weiter ausgebaut und flexibler gestaltet werden, bspw. durch online-Kurse und blended-learning Ansätze. Mitbestimmung, flache Hierarchien und Führungsansätze, die Autonomie und Verantwortung in den Teams stärken, können zentral dazu beitragen, eine engagierte Arbeitskultur zu entwickeln. Wie kann die Attraktivität der Berufe in der Sozialwirtschaft gesteigert und damit Arbeitszufriedenheit, Teamzu-sammenhalt und Fachkräftebindung erhöht werden? 

Workshop 4: Digitalisierung in der Sozialwirtschaft stärken 
Digitale Technologien können die Qualität der Dienstleistungen verbessern und die Arbeit erleichtern. Der digitale Wandel bringt jedoch auch eine Veränderung der Arbeitsweise und der internen Prozesse mit sich. Er muss auf die Bedürfnisse der Mitarbeitenden und Klient:innen abgestimmt und sensibel gestaltet werden. Dafür wäre der Aufbau einer Kompetenzstelle als gemeinsames Projekt der Wohlfahrtsverbände sinnvoll. Es könnte als Beratungsstelle fungieren und den Trägern helfen, die richtige Technologie auszuwählen und nachhaltig zu implementieren. Erfolgreiche digitale Ansätze und Modellprojekte, sollten darüber hinaus skaliert und weiter-entwickelt werden.
Welche Chancen und Risiken würde der Aufbau einer gemeinsamen Kompetenzstelle zur Stärkung der Digitali-sierung in der Sozialwirtschaft beinhalten? Wie könnte eine solche Kompetenzstelle realisiert werden?

Voraussetzungen & Anmeldung
Teilnahmebeitrag: 20,00 € 
​​​​​​​Anmeldefrist: Bitte melden Sie sich bis zum 22.01.2026 an.


Veranstaltungsort & Anfahrt »

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