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Das menschliche Sehvermögen kommt nachts schnell an seine Grenzen. Viele nachtaktive Insekten dagegen schwirren auch bei Sternenlicht noch auf der Suche nach Nahrung, Partnern oder auf dem Rückweg zu ihrem Nest durchs Unterholz. Dabei nutzen sie eine Reihe von Sinnesmodalitäten, zum Beispiel ihren Geruchssinn, ihren Tastsinn und auch ihr Gehör, wenn sie eines besitzen. Manche Insekten verlassen sich erstaunlicherweise selbst bei schwacher Sehkraft und bei geringsten Lichtintensitäten auf ihr Sehvermögen. Andere können sogar bei Sternenlicht noch Farben sehen und einige Mistkäfer nutzen das Polarisationsmuster des Mondes, das für uns gänzlich unsichtbar ist. Wie ist das möglich? Diesen so spannenden Phänomenen geht die in Konstanz lehrende Biologin Prof. Dr. Anna Stöckl in ihrem Vortrag nach. Anschließend kommt sie mit dem Würzburger Zoologen Dr. Dieter Mahsberg ins Gespräch – sehr gerne auch mit Ihnen!


Die Veranstaltung findet in Kooperation des Schelling-Forums mit der Umweltstation der Stadt Würzburg und dem Naturwissenschaftlicher Verein Würzburg e.V. statt.


Veranstaltungsort: Umweltstation der Stadt Würzburg, Nigglweg 5, 97082 Würzburg

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