Du hast wochenlang für eine Prüfung gelernt und bestehst sie trotzdem nicht. Du arbeitest monatelang an einem Forschungsvorhaben und erhältst am Ende keine eindeutigen Ergebnisse. Du planst ein Projekt sorgfältig und gerätst trotzdem aus dem Zeitplan. Scheitern hat viele Gesichter. Es gehört zum Studien- und Arbeitsalltag – und fühlt sich selten gut an.
Meist folgt dann die Schuldsuche: bei anderen oder bei dir selbst. Der innere Kritiker wird laut. Doch was, wenn Scheitern kein Urteil ist, sondern Feedback? Ein Schritt im Prozess statt des Endes?
Genau darum geht es bei der Auftaktveranstaltung der Mental Health Days. Der Mehrfachgründer (weil er zwei Unternehmen verloren hat), Improtheaterspieler (wo Scheitern stets mit auf der Bühne spielt) und Fehlerkulturexperte Stefan Lapenat eröffnet den Abend mit seiner Keynote. Er zeigt, warum Scheitern nicht das Gegenteil von Erfolg ist, sondern ein Teil davon. Du bekommst Impulse, wie du mit Rückschlägen umgehst, den inneren Kritiker leiser stellst und neue Perspektiven für deinen persönlichen und beruflichen Weg gewinnst. Interaktiv, mit Humor – und ohne das Thema kleinzureden.
Anschließend erwartet dich eine interaktive Experience rund ums Scheitern. An Aktions- und Infoständen lernst du die Unterstützungsangebote der Universität kennen. Du erfährst, an wen du dich wenden kannst, wenn es einmal nicht wie geplant läuft. Komm ins Gespräch, probiere aus, nimm Impulse mit.
Ob Studium, Promotion, Forschung, Lehre oder Arbeitsalltag: Wir alle scheitern irgendwann. Was du daraus machst, entscheidest du.
Veranstaltungshinweis: Gestalte das Programm der Auftaktveranstaltung mit und teile deine Erfahrungen mit dem Scheitern - anonymisiert werden diese am Veranstaltungsabend ausgestellt. Unter folgendem Link kannst du deine Erfahrungen teilen: https://forms.cloud.microsoft/e/rqheq33bVT
Vielen Dank!