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Liebe Kolleg*innen,
die allermeisten von uns erleben Sport als etwas Positives, bestenfalls als sicheren sozialen Raum. Leider ist die Welt nicht so friedlich, wie wir es uns wünschen und Gewalt ist ein gesamtgesellschaftliches Thema. Sie tritt in den unterschiedlichsten Formen und Intensitäten auf.
Wir alle kennen Situationen, die unangenehm sind. Das muss nicht immer eine heftige Auseinandersetzung oder ein sichtbarer Übergriff sein, aber es bleibt ein ungutes Gefühl. Diese Situationen erzeugen bei Betroffenen Unsicherheit. Sie haben möglicherweise Schwierigkeiten diese Situationen einzuschätzen und sich Hilfe zu holen.
Genau hier setzt das Thema „Safe Sport“ an: Es geht darum, Wissen zu vermitteln und kritische Situationen erkennen und benennen zu können. Dazu müssen wir klären, was für uns Sicherheit bzw. Unsicherheit im Sport bedeutet. Wir wollen vorbereitet sein und uns dafür einsetzen, dass diese Situationen bestenfalls vermieden werden.
Durch die Ausrichtung des LSV und der sjsh mit Hilfe der Strategie „Safe Sport“ 2026 - 2029 sind in den kommenden Jahren umfangreiche Schutzmaßnahmen innerhalb unseres Verbandes und in unseren Mitgliedsorganisationen geplant. So werden wir z.B. seit Jahresbeginn von unserer Kollegin Tanja Krampen zum Thema Schutz vor Gewalt im Bereich Intervention und Fachberatung für Betroffene, Unterstützerinnen/Unterstützer und Vereine/Verbände Ansprechperson unterstützt.
In dem geplanten Workshop geht es darum, Wissen zu unterschiedlichen Gewaltformen zu vermitteln, uns für kritische Situationen zu sensibilisieren und in einen reflektierten Austausch zu gehen, wie unterschiedlich Situationen wahrgenommen werden können.
Eure AG Schutz vor Gewalt
Josephine Aukstien (sjsh)
Margarethe Germ (GB Vereins- und Verbandsentwicklung/ Breitensport)
Linda Gering (GB Leistungssport)
Meike Kliewe (GB Vereins- und Verbandsentwicklung/ Breitensport)
Tanja Krampen (GB Vereins- und Verbandsentwicklung/ Breitensport)
(Rabea Möller (GB Leistungssport)