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Das neue „Gesetz zur Weiterentwicklung der Fachkräfteeinwanderung“ soll den Zuzug von Fachkräften – akademische Fachkräfte, Fachkräfte mit Berufsausbildung sowie angehende Fachkräfte – vereinfachen. Eine Reihe der Maßnahmen trat schon zum 18.11.2023 in Kraft; viele Neuerungen gelten ab dem 01.03.2024 sowie ab Juni 2024. Die vorgesehenen Änderungen bieten im Vergleich zum bisherigen Fachkräfteeinwanderungsgesetz (seit 2020) einige Verbesserungen, auch für die Sozialwirtschaft. Entscheidend ist jedoch die Umsetzung in der Praxis.

Die Online-Informationsveranstaltung gibt einen Überblick zu den gesetzlichen Neuerungen und erste Praxiserfahrungen – insbesondere mit Blick auf Auswirkungen für die Baden-Württembergische Sozialwirtschaft. Dazu gehören u.a.

  • Anspruch auf Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis für fertige Fachkräfte nach §18a/b/g AufenthG bei Vorliegen eines Arbeitsvertrags sowie Erfüllung der sonstigen Voraussetzungen
  • Beschäftigungsmöglichkeiten nach §19c AufenthG i.V.m. § 22 BeschV neu für Krankenpflegehilfskräfte mit ausländischen Abschlüssen: Voraussetzungen für Anerkennung und Einreise, aktueller Vorgriffserlass der Landesregierung, Status im Beschleunigten Fachkräfteverfahren
  • Aufenthaltserlaubnis nach §16a AufenthG für die Ausbildung als Krankenpflegefach- oder -hilfskraft für Menschen aus Drittstaaten (Wohnsitz in Deutschland/ im Ausland)
  • „Punktesystem“ und „Chancen-Aufenthaltskarte“ – eine sinnvolle Option für die Sozialwirtschaft?

Referent:     Jürgen Blechinger,  Jurist und Leiter der Abteilung Flucht und Migration beim Diakonischen Werk Baden

Die Veranstaltung ist kostenlos. Bitte melden Sie sich bis 27. November 2023 an.

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