Ein Workshop für alle Regionalgruppen des Präventionsprogramms "Verrückt? Na und!"
Bei der Förderung der psychischen Gesundheit – auch im Rahmen der „Verrückt? Na und!“-Schultage – ist die Berücksichtigung kulturell geprägter Vorstellungen von psychischer Gesundheit und Krankheit von zentraler Bedeutung. Wenn unterschiedliche Perspektiven und Erfahrungen einbezogen werden, kann eine Sensibilisierung und Entstigmatisierung psychischer Erkrankungen gelingen.
In der ersten Hälfte der digitalen Fortbildung erhalten die Teilnehmenden einen fachlichen Überblick zu den Grundlagen kultursensiblen Handelns sowie über kulturell geprägte Sichtweisen auf psychische Gesundheit und Krankheit.
Der zweite Teil widmet sich praxisorientierten Handlungsansätzen: Wie kann das Thema psychische Gesundheit in heterogenen Schulklassen so gestaltet werden, dass sich alle Jugendlichen – unabhängig von Herkunft, kulturellem Hintergrund oder persönlichen Erfahrungen – wiederfinden und beteiligen können?
Im Weiteren wird ausreichend Raum für die Reflexion eigener Erfahrungen und Fragen aus der Praxis gegeben.
Referent
Prof. Dr. Mike Mösko, Psychologischer Psychotherapeut; Professor für Klinische Psychologie an der Hochschule Magdeburg-Stendal; wissenschaftlicher Leiter der Arbeitsgruppe Psychosoziale Migrationsforschung (AGPM) am Institut und Poliklinik für Medizinische Psychologie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf; Vorsitzendes Vorstandsmitglied im gemeinnützigen Verein SEGEMI Seelische Gesundheit Migration und Flucht
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