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Die Workshop-Reihe Praxis Digital"

Das Projekt „Praxis Digital“ richtet sich an Fachkräfte der Extremismusprävention, der Sozialen Arbeit, der Jugend- und Familienhilfe sowie aus dem Bildungsbereich und bietet die Möglichkeit, sich zu Sozialen Medien und den digitalen Radikalisierungsdynamiken im Bereich islamistischer Extremismus weiterzubilden. Dies geschieht im Rahmen von drei Tagesworkshops, die vom 14. bis 16. September 2026 in Hannover stattfinden.

Die Reihe untergliedert sich in drei Tagesworkshops (à 6 Stunden + Pause, jeweils von 10:00 bis 17:00 Uhr):

  • Modul 1: Einführungsmodul zu Sozialen Medien, Plattformlogiken und (islamistischer) Radikalisierung
  • Modul 2: Fokus auf die Menschen/Nutzer*innen; Selbstreflexion zur Nutzung Sozialer Medien, Fokus auf die Rezipient*innen der Sozialen Medien, Aspekt Geschlecht, Einstiegsräume in Radikalisierungsprozesse, Medienkompetenz (in der Prävention)
  • Modul 3: Wissen anwenden: Erkennen von (digitalen) Radikalisierungsprozessen, Rolle von Sozialen Medien in der Beratung, Gesprächsführung, Rolle von Medienkompetenz (in der Beratung)

Die Fortbildung findet in Präsenz vom 14. bis 16. September in Hannover statt. Es ist möglich, sowohl an allen drei Tagen als auch nur an einem oder zwei Tagen teilzunehmen. Im Anschluss an die Workshops wird für die Teilnehmer*innen eine digitale Fallwerkstatt als geschützter Reflexionsraum angeboten.

Die Teilnahme ist kostenfrei; eine Verpflegung (Mittagessen und Kaffeepause) wird gestellt.


Workshoptag 1: Einführung in Online-Radikalisierungsdynamiken im Phänomenbereich Islamismus

Im ersten Modul liegt der Fokus auf der Funktionsweise von Sozialen Medien und deren Rolle im Kontext islamistischer Radikalisierungsprozesse. Dazu werden verschiedene zentrale Social Media-Plattformen vorgestellt und die Funktionsweise der Algorithmen thematisiert. Gemeinsam mit den Teilnehmenden wird diskutiert und reflektiert, welche Herausforderungen und Chancen Social Media-Nutzung beinhaltet und welches Wissen bereits besteht. Darüber hinaus werden einflussreiche islamistische Social Media-Akteur*innen, ihre Ansprache und Narrative analysiert und gemeinsam hinsichtlich der Relevanz für die Präventions- und Distanzierungsarbeit eingeordnet. Im Austausch wird diskutiert, welche Formate besonders wirkungsvoll sind und welche Wechselwirkungen zwischen digitaler und nicht-digitaler Lebenswelt für die Präventions- und Distanzierungsarbeit wichtig sind. 

Modul 1 richtet sich insbesondere an Personen, die gerne mehr über Social Media-Plattformen, deren Funktionsweisen und aktuelle Trends im islamistischen Online-Bereich erfahren oder ihr Wissen in diesem Bereich auffrischen möchten.

Die Fortbildung verbindet die Vermittlung von aktuellen Erkenntnissen mit interaktiven Formaten und Diskussionen, bei denen die Teilnehmenden Erfahrungen, Fragen und Themen aus der eigenen Arbeitspraxis einbringen können.


Melden Sie sich bei Interesse und Bedarf auch für die weiteren Workshoptage an:

- Workshoptag 2 (15. September): Digitale Einstiegsräume islamistischer Radikalisierung und Ansätze der medienkompetenz-basierten Prävention

- Workshoptag 3 (16. September): Fallbezogene Analyse- und Handlungskompetenzen stärken

Teilnehmer*in

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