Frauen und Männer erleben Krankheiten oft unterschiedlich – dennoch orientieren sich Medizin, Forschung und Versorgung bis heute vielfach am männlichen Körper. Die Folgen reichen von Fehldiagnosen über verspätete Behandlungen bis hin zu einer ungleichen gesundheitlichen Versorgung.
In diesem digitalen Vortrag beleuchtet unsere Referentin Cornelia Wanke kompakt die Bedeutung von Frauengesundheit und setzt sich mit dem sogenannten Gender Health Gap auseinander. Anhand konkreter Beispiele wird aufgezeigt, wie sich Ungleichbehandlungen im Gesundheitssystem äußern und welche Auswirkungen sie für Betroffene haben. Zudem wird thematisiert, warum Frauen in medizinischen Studien lange unterrepräsentiert waren und welche politischen, gesellschaftlichen und strukturellen Ursachen dahinterstehen. Gleichzeitig richtet sich der Blick auf gendersensible Medizin und bestehende Best-Practice-Beispiele. Ziel ist es, für das Thema zu sensibilisieren, Zusammenhänge verständlich zu machen und Impulse für eine gerechtere Gesundheitsversorgung zu geben.
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