Hitzeinseln, Luftschadstoffe, Lärm – unsere Städte werden zu Belastungszonen, und die Klimakrise verschärft die Probleme. Doch wie können wir gesund leben in einer Umwelt, die krank macht? Diese Frage steht im Zentrum unserer Online-Veranstaltung „Möglichkeiten gesundheitsfördernder Stadtentwicklung“. Mit Prof. Heike Köckler (Hochschule Bochum) diskutieren wir, wie Stadtplanung, Mobilität und Wohnumfeld heute unsere Gesundheit prägen – und welche Lösungen es für Hitze, Luftschadstoffe und andere Umweltbelastungen gibt.
Dabei sind nicht alle Menschen gleich betroffen von den Folgen der Klimakrise. Doch wie lässt sich verhindern, dass Klimaschutz- und Klimaanpassungsmaßnahmen selbst zu neuen Ungerechtigkeiten führen – etwa, wenn kurzfristige, punktuelle Projekte anstelle nachhaltiger sozial gerechter, ökologischer und klimasensibler Stadtentwicklung umgesetzt werden und die Beteiligung der betroffenen Bevölkerungsgruppen ausbleibt.
Ergänzend stellen Larissa Federmann und Dirk Gansefort die Aktivitäten der LVG & AFS im Themenfeld Klimawandel und Gesundheit vor – von Projekten und Schulungsansätzen bis Informations- und Netzwerkaktivitäten.
In der Veranstaltung diskutieren wir:
- Wie beeinflussen Stadtplanung, Mobilität und Wohnumfeld heute unsere Gesundheit – und welchen Einfluss hat die Klimakrise?
- Welche Bevölkerungsgruppen brauchen besonderen Schutz?
- Welche Maßnahmen ermöglichen Gesundheit in belasteten Umwelten?
- Wie kann Stadtplanung gesundheitsfördernd und sozial gerecht zugleich sein?
Die Veranstaltung bietet Raum für Information, Austausch und Diskussion und soll Mut machen, „gesund bleiben in einer kranken Umwelt“ als gemeinschaftliche Gestaltungsaufgabe anzugehen.
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