Anmeldung beendet

Mittwoch, 20. August 2025 von 09:30 bis 14:30  | Digital 
​​​​​​​
Mutige pädagogische Räume - Braver Spaces - selbst gestalten

Mit der Zerstörung des Gazastreifens, der Vernichtung der Lebensgrundlage der Palästinenser*innen und dem Trauma des 7. Oktobers in der israelischen Gesellschaft, erlebt der Nahostkonflikt einen unbegreiflichen Höhepunkt. Die Dimensionen der Gewalt und die Tatsache, dass die Erinnerung der Shoah die deutschen Beziehungen zu Israel und Palästina bestimmt, führen dazu, dass es vielen Menschen schwer fällt, hinzusehen, Worte zu finden und Handlungsspielräume wahrzunehmen. Um in einer postnationalsozialistischen Migrationsgesellschaft, in der sowohl Antisemitismus als auch Rassismus den Umgang mit Israel und Palästina prägen, im Gespräch zu bleiben, gestalten wir unsere Räume anhand des Konzeptes "Braver Space".

In diesem Workshop wollen wir gemeinsam erleben, wie sich ein mutiger pädagogischer Raum anfühlt und konkrete Werkzeuge und Methoden kennenlernen, mit denen sich ein Braver Space gestalten lässt, in dem Diskriminierung benannt und zugleich Offenheit gewahrt wird.

Zielgruppe: Alle Interessent*innen

​​​​​​​Die Veranstaltung ist Teil unserer Fortbildungsreihe "Israel und Palästina besprechbar machen: Politische Bildung für eine plurale Gesellschaft"

Mit unserem Fortbildungs- und Beratungsangebot  wir Multiplikator*innen aus dem Bildungs- und Sozialbereich unterstützen.
Die Fortbildungsreihe wird bis Ende Dezember 2025 durch die “Bundeszentrale politische Bildung“ gefördert und daher ist die Teilnahme kostenfrei.

Die Teilnahme findet über Zoom statt, einen Beitrittslink erhalten Sie nach bestätigter Anmeldung.

Referent*innen: 

​​​​​​​​​​​​​​Johanna Voß ist seit vielen Jahre als Bildungsreferentin in der politischen Bildung mit den Schwerpunkten Antisemitismus-, Rassismus- und Diskriminierungskritik tätig. Sie studierte Public History, Europastudien und in Haifa das Honors Program for Peace and Conflict Studies.

Helen Sophia Müller ist Bildungsreferentin mit einem Schwerpunkt auf diskriminierungskritische politische Bildungsarbeit. Sie studierte Politikwissenschaft in Mannheim, Istanbul und Berlin. Inhaltliche Schwerpunkte sind u.a. Gender und Feminismus, Antisemitismus und Postkolonialismus.





Teilnehmer

Sonstiges

Sie müssen unserer Datenschutzerklärung zustimmen, wenn Sie sich für diese Veranstaltung registrieren möchten.


Die Anmeldung für diese Veranstaltung ist leider beendet.