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Der Name DEAL steht für das durch die Verträge der Allianz der Wissenschaftsorganisationen mit den drei Großverlagen Springer Nature, Elsevier und Wiley vor einigen Jahren geschaffene Publikationsverfahren, dessen erklärtes Ziel es ist, die steigenden Kosten insbesondere für die in der Forschung unverzichtbaren Zeitschriften (eigentlich aber: die Lizenzpakete) der genannten Verlage in den Griff zu bekommen. Ebenso soll DEAL helfen, Open Access (OA) als „Goldstandard“ wissenschaftlichen Publizierens zu etablieren.
Das DEAL-System wird manchenteils als Fortschritt und dem digitalen Transformationsprozess konformes Publikationssystem verteidigt. Für die Autorinnen und Autoren ist es bequem handhabbar, die beachtlichen Kosten („APC“) trugen über Jahre die wissenschaftlichen Einrichtungen, in Universitäten zumeist die Bibliotheken. Viele im Wissenschaftssystem – sei es als Wissenschaftler oder als Bibliothekare – Tätige sehen die Entwicklungen inzwischen indes kritisch und durchaus mit großer Sorge. Denn DEAL ist nicht mehr bezahlbar. Und es setzt Fehlanreize in Richtung eines „immer Mehr“ an Publikationen. Dazu ist es nicht gelungen, das digitale sogenannte „Tracking“ von Autoren wie auch Lesern abzustellen, die Vertragsverhandlungen prägt eine Machtasymmetrie. Begünstigt DEAL nicht sogar die Geschäftsmodelle der Großverlage – und treibt so, umgekehrt, das Sterben kleinerer, gleichwohl wichtiger Wissenschaftsverlage voran? Was können Universitäten ganz konkret tun? Gibt es überhaupt Auswege aus der offensichtlichen Krise des wissenschaftlichen Publikationssystems?
Solche sich mit DEAL verbindenden, drängenden Fragen ist ein Workshop gewidmet, den das FiF auf Initiative von VP Peter Pelz und in Kooperation mit ZEVEDI am 11. März 2026 durchführen wird.
Erwartet werden Impulse von Dr. Andrea Holzer (Programmdirektorin [Gruppe Wissenschaftliche Literaturversorgungs- und Informationssysteme], DFG), Dr. Bernhard Mittermaier (Leiter der Zentralbibliothek, Forschungszentrum Jülich) und Dr. Arne Scholtissek (Fachbereich Maschinenbau, TU Darmstadt).
Für Getränke und Gebäck ist gesorgt.
Ort:
Georg-Christoph-Lichtenberg-Haus
Dieburger Straße 241
64287 Darmstadt
Veranstaltungsort
Georg-Christoph-Lichtenberg-HausDieburger Straße 241
64287 Darmstadt
Deutschland
Koordinaten (Lat, Long):
49.883385, 8.68513
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