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It's the economy, stupid.

Unter diesem Titel findet der nächste Kritjur-Kongress vom 20. bis 21.09.19 in der Schule für Erwachsenenbildung in den Mehringhöfen statt.

Für diesen Kongress haben wir Wirtschaftsrecht im weitesten Sinne als Schwerpunkt gewählt. Aus emanzipatorischer Perspektive ist die aktuelle Wirtschaftsweise als Wurzel vieler Probleme erkennbar. Die kritische Auseinandersetzung mit dem dazugehörigen Recht ist daher ein bedeutsames Handlungsfeld für uns. Progressive Jurist*innen sind hier in vielen Bereichen aktiv und versuchen beispielsweise auf Seiten von Arbeitnehmer*innen, Mieter*innen, Privatisierungsgegner*innen, des Globalen Südens oder des Ökosystems ökonomischer Unterdrückung, Exklusion und anderen Mißständen entgegenzuwirken.

Unser Kongress soll Raum bieten für die Diskussion radikaler (d.h. an der Wurzel ansetzender) Kritik, aber auch realpolitischer Strategien in den aktuellen Abwehrkämpfen gegen neoliberale Wirtschaftspolitiken. Andererseits wollen wir auch über die juristische Gestaltung transformativer Ansätze (wie commons-basierter oder Postwachstumsökonomie) und konkreter Alternativen (wie der Resozialisierung von Wohnraum oder Rechtskonstruktionen zur Kapital- und Eigentumsneutralisierung) sprechen. Wir wollen im weiten Feld des Wirtschaftsrechts interessante Entwicklungen sichtbar machen, rechtliche Herausforderungen und Lösungsansätze erkunden und die dringend notwendige Vernetzung, den Austausch und die Kooperation von Wirtschaftsjurist*innen und anderen
Interessierten unterstützen.

Der Kongress soll möglichst selbstorganisiert sein und wir hoffen auf vielfältige Beiträge der Teilnehmenden. Neben dem inhaltlichen Schwerpunkt wollen wir wie gewohnt Raum für alle "kritischen Themen" und den generations- und berufsgruppenübergreifenden Austausch bieten.

Der Kongress ist das fünfte Vernetzungstreffen der kritischen Jurist_innen (https://kritjur.org/). Unsere Vernetzung stellt den Versuch dar, außerhalb der Universitäten und jenseits von Berufsgruppenorganisationen einen pluralen Zusammenhang von Jurist*innen mit rechtskritischer, radikallinker, feministischer, sozial-ökologischer o.ä. emanzipatorischer Ausrichtung aufrechzuerhalten. Es geht uns um Räume zur Reflektion über den beruflichen Alltag, zum Austausch über die Gewinnung politischer Handlungsfähigkeit in der juristischen Praxis  und die Möglichkeit, gemeinsam auch nach der universitären Ausbildung in Tuchfühlung mit kritischer Theoriebildung zu bleiben.

Die Teilnahme am Kongress ist kostenfrei. Wir freuen uns über Spenden und andere Unterstützung, um unsere Kosten zu decken. Bitte nutzt das Formular weiter unten zur Anmeldung und tragt im Kommentarfeld auch gerne Wünsche und Ideen für Beiträge ein.

Ein Programm veröffentlichen wir in Kürze.


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