Foto: Patrick Bal / TU Darmstadt

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Aktive Rekrutierung hat sich als wirksames gleichstellungspolitisches Instrument etabliert, um den Anteil an Professorinnen zu steigern sowie internationalen Wissenschaftler:innen zu gewinnen. Aber kann und sollte aktive Rekrutierung in Zusammenhang mit diversitäts- und chancengerechten Berufungsverfahren breiter gedacht werden? Kann aktive Rekrutierung genutzt werden, um qualifizierte Wissenschaftler:innen aus verschiedenen unterrepräsentierten Gruppen anzusprechen und für eine Bewerbung auf Professuren zu gewinnen? 

Im Fokus des Workshops steht neben einer Einführung in die Idee aktiver Rekrutierung und deren verschiedene Zielsetzungen, die Planung und Umsetzung von konkreten Strategien. Wir geben Einblicke in verschiedene Recherchewege zur Identifikation geeigneter Kandidat:innen und diskutieren deren Nutzen, aber auch Grenzen des Instruments und Erfahrungen aus der Praxis. Darüber hinaus wird erläutert, wie potenzielle Bewerber:innen aktiv angesprochen werden können. Es werden unterschiedliche Möglichkeiten und Formen der Kontaktaufnahme vorgestellt und gemeinsam reflektiert. Dabei geht es auch um die Frage, wie potenzielle Kandidat:innen nicht nur erreicht, sondern für eine Bewerbung interessiert und ermutigt werden können.

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