Am Nachmittag können Sie sich für einen der folgenden fünf Workshop-Angebote anmelden:
Workshop 1: Sprechen und zuhören
Erik Bertram / LBE Bayern
Wie kann ich kontroverse Gespräche und insbesondere politische Auseinandersetzungen gut gestalten? „Sprechen & Zuhören“ ist ein von Verein Mehr Demokratie e. V. entwickeltes Dialogformat. Die Teilnehmenden erfahren darin einen hierarchiefreien Austausch, in dem das eigene Erleben mitgeteilt werden kann. Dies wird unter anderem dadurch erreicht, dass jede Person gleich viel Redezeit bekommt.
Workshop 2: Wie wird politische Wut zu Mut?
Lenn Blaschke, RADIKALE Töchter, Berlin
Wie kann die eigene politische Wut als emotionale Kompetenz in Mut und Aktionskunst umgewandelt werden? Die Radikalen Töchter bieten Strategien für mehr Selbstwirksamkeit durch Mut, Vision, Haltung und vor allem: MACHEN! und spannende Einblicke hinter die Kulissen der Aktionskunst.
Workshop 3: Resilienz gegen rechtsextreme Kräfte
Christian Thomas, Gründer der RABRYKA, Görlitz
Was tue ich, wenn meine Einrichtung konfrontiert ist mit extremistischen Anfragen, Angriffen und medialen Shitstorms? Anhand von Szenarien werden in diesem Workshop praktische Strategien entwickelt, um gemeinsam resilienter gegen Widersacher zu werden.
Workshop 4: Das Neutralitätsgebot in der täglichen Arbeit: Wie neutral müssen wir sein?Neutralitätsgebot für NGOs
Felix Wiesner, Rechtsanwalt, Berlin
Viele zivilgesellschaftliche und insbesondere gemeinnützige Organisationen befinden sich im Spannungsfeld zwischen demokratischer Positionierung und rechtlicher Absicherung. Die möglichen Konsequenzen z.B. für eine öffentliche Förderung sorgen dabei immer wieder für Angst und Verunsicherung: Was sind die rechtlichen Rahmenbedingungen für Bürgerschaftliches Engagement? Was bedeutet das Neutralitätsgebot für Engagement-Einrichtungen?
Workshop 5: Sich zur Wehr setzen: Angemessen reagieren im Netz
Ramona Seitz, Bildungsreferentin für Medienpädagogik
Hate Speech und Anfeindungen sind in manchen Kommentarspalten auf Instagram und Tik Tok scheinbar zum guten Ton geworden. Das macht vielen Angst und sie ziehen sich zurück: sie beteiligen sich nicht mehr an Diskussionen oder lesen Kommentare oder andere Meinungen gar nicht mehr. Das gefährdet unsere Demokratie und überlässt den lauten Hassern das Netz. Anhand von Beispielen diskutieren wir, wie wir in den sozialen Medien aktiv werden und gegensteuern können. Und wir erörtern welche Mittel es noch gibt, um Vielfalt, Meinungsfreiheit und ein digitales Miteinander zu bewahren.