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Frieden denken: Perspektiven jenseits der Kriegslogik

Weltweit nehmen gewaltsame Konflikte zu – die Zahl der Todesopfer erreichte zuletzt einen neuen Höchststand. Auch die weltweite Aufrüstung schreitet voran. So stiegen die weltweiten Militärausgaben in 2024 auf 2,7 Billionen US-Dollar – der stärkste Anstieg seit Jahrzehnten. Gleichzeitig werden friedenspolitische Maßnahmen reduziert. Die OECD verzeichnet einen Rückgang der öffentlichen Entwicklungszusammenarbeit um 9 Prozent und die Handlungsfähigkeit internationaler Organisationen wird durch dominante Interessenspolitik geschwächt. Diese Entwicklungen zeigen: die Investitionen in Krieg steigen, während die Investitionen in Frieden sinken.

Wie aber lässt sich der Frieden in Europa und der Welt retten? Hierzu hat das Friedensgutachten 2025 konkrete Empfehlungen für die Politik formuliert. Frieden braucht regelbasierte Allianzen, Rüstungskontrolle, die Achtung des Völkerrechts, eine humanitäre Flüchtlingspolitik, friedenspolitisches Engagement und eine Stärkung der Entwicklungszusammenarbeit. Zudem braucht auch die gesellschaftliche Dimension von Frieden Investitionen. Gesellschaftlicher Frieden bezieht sich auf Strukturen und Beziehungen, die es ermöglichen Konflikt gewaltfrei zu lösen. Soziale Gerechtigkeit, Rechtsstaatlichkeit, Demokratie und gesellschaftlicher Zusammenhalt sind wichtige Voraussetzungen hierfür.

Die Veranstaltung lädt dazu ein, das aktuelle Geschehen aus einer friedenspolitischen Perspektive zu betrachten. Gemeinsam mit Expert*innen aus Wissenschaft und Zivilgesellschaft wollen wir diskutieren, welche aktuellen Bedarfe Frieden politisch wie gesellschaftlich hat. Welche Beiträge können Politik und Zivilgesellschaft leisten? Wie kann Frieden in herausfordernden Zeiten gelingen?


Neben einem inhaltlichen Austausch gibt die Veranstaltung die Möglichkeit zur Vernetzung.

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