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Online-Fortbildungsreihe "Geschlechtsspezifische digitale Gewalt: Junge Menschen schützen und Betroffene unterstützen”

Mädchen, junge Frauen und andere vulnerable Gruppen sind besonders häufig von Gewalt betroffen – auch im digitalen Raum. Pädagogische Fachkräfte brauchen Kenntnisse und Kompetenzen, um junge Menschen dabei zu unterstützen, sich vor digitaler Gewalt zu schützen bzw. dagegen vorzugehen.   

In der dreiteiligen Online-Fortbildungsreihe werden die Formen und Mechanismen von geschlechtsspezifischer digitaler Gewalt vorgestellt und diskutiert. Erprobte Ansätze aus der Praxis werden in den Blick genommen und Handlungsmöglichkeiten identifiziert.  

Zielgruppe:
Fachkräfte, Referent*innen und Ehrenamtliche in den Handlungsfeldern der Kinder- und Jugendhilfe

Teilnahmebedingungen und Anmeldung: 
Die Teilnahme an den Veranstaltungen ist kostenfrei. Nach der Anmeldung erhalten Sie per E-Mail eine Anmeldebestätigung. Sie können einzelne Termine der Reihe wahrnehmen, mehrere oder alle. Bitte melden Sie sich frühzeitig an, spätestens bis Freitag vor der jeweiligen Veranstaltung.

Ansprechperson:
Katharina Pretscher
Projektleitung "Sicher im Netz - gegen geschlechtsspezifische Gewalt"
katharina.pretscher@invia-deutschland.de


 Veranstaltungen der Reihe 

 
21.5.26, 911 Uhr 

Schutz vor digitaler Überwachung im sozialen Nahraum

Referentin: Svea Komm

Wo bist du, was machst du, mit wem triffst du dich? Gewalttäter* innen können das mit technischen Mitteln herausfinden. Die Digitalisierung macht auch Schutzräume unsicherer – und bis zur qualifizierten Technikberatung in allen Hilfseinrichtungen ist es noch ein weiter Weg. Der Vortrag gibt zunächst einen Überblick zu Formen digitaler Gewalt und widmet sich dann den Herausforderungen durch Ortung und Überwachung im sozialen Nahraum. Dabei spezialisieren wir uns auf die beraterische Perspektive und schauen uns Beispiele aus der Praxis und einige Schutzmöglichkeiten an. Der Vortrag setzt keine Vorkenntnisse voraus und öffnet den Raum für Fragen.

Svea Komm ist Trainerin im Projekt „Ein Team gegen digitale Gewalt“ in Berlin, das seit 2023 Technik-Schulungen für Hilfseinrichtungen in ganz Deutschland anbietet. Sie studiert Sozialwissenschaften und hat zuletzt als technische Assistenz gearbeitet.


25.6.2026, 10:30–12:30 Uhr

(Geschlechterspezifische) Digitale Gewalt: Silencing, Prävention und Strafrecht

Referent: Dr. Oliver Honer

Digitale Gewalt betrifft uns alle – aber nicht alle gleich. Immer wieder zeigen Untersuchungen geschlechterspezifische Unterschiede. Und diese wirken sich darauf aus, wer online wie Raum und Gehör findet, und wer verstummt. In diesem Workshop wollen wir die gesellschaftliche Dimension (geschlechterspezifischer) digitaler Gewalt beleuchten.

Dabei werden wir auch mögliche Gegenmaßnahmen diskutieren, inklusive der Frage, wann das Strafrecht Schutz bietet und wie sich Beweise sichern lassen. Konkret vorgestellt wird außerdem die Arbeit der Meldeplattform von „REspect! im Netz“.

Dr. Oliver Honer ist Fachreferent bei „REspect! im Netz“, einem Angebot der Jugendstiftung Baden-Württemberg, und dort zuständig für Bildungsangebote, Konzepte und Qualitätssicherung.


Informationen zum dritten Termin der Fortbildungsreihe folgen.


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Die Fortbildungsreihe wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.

Die Fortbildungsreihe findet im Rahmen des Projekts “Sicher im Netz – gegen geschlechtsspezifische Gewalt” statt. Das Projekt wird vom 01. Juli 2025 bis zum 30. April 2027 von der GlücksSpirale gefördert.