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Dorothee Wyss – Bäuerin des Jahres 1467

Wenn es vor fast 600 Jahren schon Awards und Auszeichnungen gegeben hätte, wäre Dorothee Wyss die Bäuerin des Jahres geworden. Mit 14 Jahren heiratete sie, gebar 10 Kinder, bewirtschaftete mit ihrem Mann Niklaus von Flüe einen Hof. 1467 entschied sich Niklaus, Eremit zu werden und Frau, Familie und Hof zu verlassen. Diesen Weg ging er mit dem Einverständnis seiner Frau Dorothee. Nach allem, was wir wissen, war ihm dieses Einverständnis wichtig. Dorothee übernahm die Verantwortung für den Hof und für die Familie – ganz selbstverständlich.

Im Internationalen Jahr der Frauen in der Landwirtschaft wollen wir den Blick auf Dorothee Wyss lenken, in die Historie schauen und in die Gegenwart der Frauen in der Landwirtschaft. Was verbindet uns über 600 Jahre hinweg, was hat sich verändert, was nicht? Wo können wir von Dorothee und der Gesellschaft des 15. Jahrhunderts lernen?

Hedwig Beier hat sich intensiv mit Dorothee Wyss befasst und wird uns diese beeindruckende Frau näherbringen.

Monika Lussi, Landwirtin und Präsidentin des Nidwaldner Bäuerinnenverbandes, und Dagmar Feldmann, Bundesvorsitzende der KLB Deutschland, werden unseren Blick auf die aktuellen Herausforderungen für die Frauen in der Landwirtschaft schärfen.



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