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Selbstregulation und Co-Regulation – Die eigenen Fähigkeiten stärken

Wie bleibe ich in herausfordernden Situationen handlungsfähig und präsent?
Wie kann ich Kindern und Jugendlichen mit unsicherer Bindung Sicherheit und Halt geben – auch wenn es schwierig wird?


Kinder erleben im Alltag viele starke Gefühle – Freude, Wut, Angst, Trauer. Diese Gefühle zu verstehen und mit ihnen umzugehen, ist eine wichtige Fähigkeit, die erst nach und nach gelernt wird. Man spricht dabei von Regulation.

Gerade in belastenden und stressigen Situationen brauchen Kinder dabei Unterstützung.

Co-Regulation bedeutet: Eine vertraute Person hilft, das innere Gleichgewicht wiederzufinden – durch Ruhe, Nähe, Worte oder einfach durch einfühlsames Dasein.


Inhalte des Workshops:

  • Theoretischer Input: Wie funktioniert unser autonomes Nervensystem? Was passiert bei Stress – bei uns und bei den Kindern?
  • Co-Regulation verstehen: Warum ist unsere eigene innere Haltung und die eigene Regulationsfähigkeit so entscheidend für Kinder mit unsicherer Bindung?
  • Selbstwahrnehmung stärken: Wie erkenne ich, auf welchem „Pfad“ ich gerade unterwegs bin?
  • Praktische Übungen zur Selbstregulation Ã¼ber unseren Atem, durch Körperwahrnehmung, durch Veränderung unserer Körperhaltung, durch Selbst-Halteübungen zu mehr innerer Stabilität, kurze Achtsamkeitsübungen, durch sensorische Regulation (Musik, Gegenstände, Düfte, …) und weitere praktische Möglichkeiten.
  • Praktische Übungen zur Co-Regulation, die die eigenen Fähigkeiten vertiefen und erweitern.
  • Raum für Reflexion und Austausch: Eigene Erfahrungen teilen, Fragen stellen, voneinander lernen.

Dieser Workshop richtet sich an Pflege- und Adoptiveltern sowie an die Fachkräfte der Pflegekinderhilfe, die ihre eigene Selbstregulation vertiefen und ihre co-regulativen Fähigkeiten im Alltag stärken möchten.

Teilnehmer*in

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